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Japanische Regierung stoppt PSN-Relaunch

16.05.2011 | 18:03 Uhr |

Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie erwartet weitere Details über die neuen Sicherheitsmaßnahmen im PlayStation Network von Sony, bevor die Behörde grünes Licht für den Neustart gibt.

Während die PlayStation-3-Online-Plattform PlayStation Network in vielen Teilen der Welt bereits seit dem Wochenende wieder erreichbar ist, wurde der Neustart in Japan vorerst auf Eis gelegt. Laut Dow Jones Newswires wird das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie den Relaunch des PSN so lange zurück halten, bis Sony der Behörde detaillierte Informationen vorgelegt hat, wie Hacker-Angriffe und Datendiebstahl in Zukunft verhindert werden sollen.

Laut Kazushige Nobutani, Chef der Medien-Abteilung beim japanischen Ministerium, erwartet die japanische Regierung eine detaillierte Präsentation über die neuen Sicherheitsmaßnahmen im PlayStation Network sowie eine Erklärung, wie Sony das Vertrauen seiner Kunden nach dem Datengau im April 2011 zurückgewinnen will. Wie ein Sony-Sprecher bestätigte, befinde sich der Konzern derzeit noch in Gesprächen mit der Regierung, werde aber versuchen, das PlayStation Network auch in Japan so schnell wie möglich wieder ans Netz gehen zu lassen.

Gefährlich: Die 5 häufigsten Passwort-Fehler

Seit dem vergangenen Wochenende sind das PSN sowie die Sony-Online-Entertainment-Server teilweise wieder erreichbar. Durch ein Firmware-Update werden alle Nutzer gezwungen, ihr Passwort für den Service zu ändern. Diese Vorgehensweise funktioniert jedoch nicht bei allen PSN-Kunden reibungslos. So berichteten zahlreiche Konsolen-Besitzer heute morgen von Problemen mit dem Passwort-Reset per E-Mail.

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