202022

Plasmaproduktion über Plan

Panasonic hat seine zweite Plasmadisplay-Fabrik in Japan bereits vier Monate früher als geplant auf die Endkapazität von 100.000 Einheiten pro Monate hochfahren können. Damit soll die schnell steigende Nachfrage nach Plasma-Bildschirmen im Bereich großer Diagonalen aufgefangen werden. Bis zu 32 Zoll setzt das Unternehmen dagegen auf LCD-Technik.

Matsushita Electric Industrial Co. Ltd., besser bekannt durch den Markennamen Panasonic , hat in seiner zweiten Fertigungsstätte für Plasmadisplays in Ibaraki City, Osaka, bereits im Dezember die Spitzenkapazität von 100. 000 Einheiten pro Monat erreicht. Laut Plan hätte man sich zu diesem Zeitpunkt noch mit 80.000 Einheiten begnügt. Zusammen mit einem Werk in Shanghai kann Panasonic damit monatlich 150.000 Plasmadisplays pro Monat ausliefern.

Man reagiere damit auf die rasch wachsende weltweite Nachfrage nach großformatigen Flachbildschirmen, ließ der Hersteller verlauten. Die digitalen terrestrischen Fernsehsender (in Deutschland DVB-T) würde die Nachfrage nach Großbild-Darstellung und damit nach Plasmabildschirmen weltweit ankurbeln. Plasmadisplays finden jedoch nicht nur als Fernseher sondern auch als Vielzweck-Displays in der Industrie, Büroumgebungen, Bildung und Medizin eine immer größere Verbreitung. Panasonic erwartet, dass ihre Verbreitung auch im öffentlichen Bereich zunehmen wird.

Aufgrund der Marktentwicklung erwartet Panasonic für das laufende Geschäftsjahr (bis Ende März 2005) einem globalen Bedarf von 2,7 Millionen Stück, für das darauf folgende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit fünf Millionen Stück.

Das 50-Zoll-Plasma-Modell TH-50PV30 von Panasonic kostet mit Rack etwa 9400 Euro
Vergrößern Das 50-Zoll-Plasma-Modell TH-50PV30 von Panasonic kostet mit Rack etwa 9400 Euro
© 2014
0 Kommentare zu diesem Artikel
202022