Pirate Pay
Russisches Startup will Bittorrent-Nutzung einschränken
Das russische Unternehmen Pirate Pay sagt Software-Piraten den Kampf an und will zusammen mit der Industrie die Verbreitung von Torrent-Downloads eindämmen.
Durch die Verbreitung von Medien über Torrent-Netzwerke entgehen der Film- und Musikindustrie jährlich Umsätze in Milliardenhöhe. Das russische Startup-Unternehmen Pirate Pay hat der Verbreitung von Schwarzkopien über das Internet nun den Kampf angesagt. In einem ersten gemeinsamen Projekt mit den Walt Disney Studios und Sony Pictures konnten schon Tausende Downloads unterbunden werden.
Hierfür setzt Pirate Pay auf eine Technologie, mit der BitTorrent-Netzwerke angegriffen und an der Verbreitung der Dateien gehindert werden. Die Idee hierfür entstand vor drei Jahren, als Entwickler eine Möglichkeit zum Traffic-Management von Internet-Providern suchten und damit auch den Datenverkehr über BitTorrent einschränken konnten. Diese Mechanik soll in Zukunft verstärkt gegen Software-Piraten eingesetzt werden.
Das Interesse der Rechteinhaber an Pirate Pay fällt erwartungsgemäß groß aus. Erst im vergangenen Jahr hat sich Microsoft mit 100.000 US-Dollar am Unternehmen beteiligt. In einer Kooperation mit zwei Filmfirmen wurde zudem die illegale Verbreitung eines russischen Films über mehrere Monate begrenzt. Dazu wurden Peer-to-Peer-Nutzer mit Daten verwirrt, die die nötigen IP-Adressen der anderen Netzwerk-Rechner versteckten.
Hierfür setzt Pirate Pay auf eine Technologie, mit der BitTorrent-Netzwerke angegriffen und an der Verbreitung der Dateien gehindert werden. Die Idee hierfür entstand vor drei Jahren, als Entwickler eine Möglichkeit zum Traffic-Management von Internet-Providern suchten und damit auch den Datenverkehr über BitTorrent einschränken konnten. Diese Mechanik soll in Zukunft verstärkt gegen Software-Piraten eingesetzt werden.
Das Interesse der Rechteinhaber an Pirate Pay fällt erwartungsgemäß groß aus. Erst im vergangenen Jahr hat sich Microsoft mit 100.000 US-Dollar am Unternehmen beteiligt. In einer Kooperation mit zwei Filmfirmen wurde zudem die illegale Verbreitung eines russischen Films über mehrere Monate begrenzt. Dazu wurden Peer-to-Peer-Nutzer mit Daten verwirrt, die die nötigen IP-Adressen der anderen Netzwerk-Rechner versteckten.
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Ob dieser neue Vorstoß auf Dauer den illegalen Datenverkehr über die stark verstreuten Torrent-Netzwerke einschränken kann, bleibt jedoch abzuwarten.
Ob dieser neue Vorstoß auf Dauer den illegalen Datenverkehr über die stark verstreuten Torrent-Netzwerke einschränken kann, bleibt jedoch abzuwarten.

18.10.12
Schon der erste Satz ist eine durch nichts beweisbare Behauptung falscher Tatsachen. Auch wenn die Formulierung wahrscheinlich nicht gewählt wurde, um einen netten, journalistischen Einstieg zu finden.
Abhängig davon, wie diese "Technologie" arbeitet, kann das strafbare Computersabotage sein.
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18.10.12
Wo Du doch so auf Beweise stehst - beweise doch einmal Deine Behauptung ;)
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19.10.12
Aber wer keine Argumente hat, so wie die Musikindustrie, der macht sich eben welche.
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19.10.12
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19.10.12
Das einzige was die bewiesen haben ist, dass sie wissen, wie man die eigenen Kunden kriminalisiert, und das Urheberrecht instrumentalisiert, um sich auf Kosten Anderer unverhältnismäßig zu bereichern.
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19.10.12
Lobby hin oder her. Auch du möchtest für deine Arbeit angemessen entlohnt werden. Nur weil man etwas nicht anfassen kann, ist es nicht automatisch nichts wert.
Nein. Du möchtest eine Leistung in Anspruch nehmen, aber dafür nichts zahlen. Ganz einfach. Alles Andere sind nur Ausreden.
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19.10.12
Das muss die Musik-Industrie überhaupt nicht beweisen, denn das machen die "Kunden" von ganz allein, und zwar massenhaft (quasi Volkssport), indem sie sich wider besseren Wissen urheberrechtlich geschütze Werke aus illegalen Quellen beschaffen. Sich dann hinzustellen und zu behaupten, dass sie sich die Werke niemals kaufen würden, weil sie ihnen doch nicht so viel wert sind, ist pure Heuchelei - immerhin waren sie ihnen eine strafrechtlich relevante Handlung wert.
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19.10.12
Tja und wenn der "Kunde" nun nur vom Web-Radio seine Titel "aufnimmt" ist das selbe passiert (er hat den Titel nicht bezahlt) und das ist sogar legal.........
Und wenn er dann das ganze auf einen Rohling brennt ist dieser Rohling eben nicht für Raubkopien benutzt worden, auch das behauptet diese "Industrie" regelmäßig.
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19.10.12
Er nicht, aber der Radiosender hat dafür bezahlt. Zudem senden die Webradios mit verminderter Qualität. Willst du "mehr", zahlst du auch entsprechend über "Premium"-Abos.
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19.10.12
Wir sind uns aber einig das es wesentlich mehr Hörer als Radiosender gibt.
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19.10.12
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20.10.12
Hüter der Glaskugel bist du in der Tat. Ich kann nur hoffen, dass es in Deutschland irgendwann mal wieder so richtig kracht.
Zitat: Sele
Wenn die Mehrheit etwas tolleriert, darf es in einer Demokratie nicht verboten sein, auch dann nicht, wenn einzele Interesse dagegen stehen. Darin unterscheidet sich Demokratie von Diktatur.
Zitat: Sele
Sei froh, dass es Menschen gibt, die den Mut zum zivilen Ungehorsam aufbringen, und nicht jeden Blödsinn mitmachen, nur weils im Gesetz steht. Dazu kommt, dass das Risiki bestraft zu werden recht gering ist, wenn man es nicht in gewerblichem Umfang tut. Wär' das anders, würden viele vielleicht wirklich weniger runterladen, das Zeug aber dennoch nicht kaufen. Vielleicht würden auch mehr auf die Straße gehn – wer weiß. Da der größte Teil meiner eigenen Musiksammlung legal ist, kann ich aus meiner Erfahrung aber sagen: Die Teile die es nicht sind, hätte ich defintiv nie gekauft. Entweder, weil es sie nicht mehr gibt, oder nicht zu solchen Preisen. Filme kaufe ich regelmäßig dann, wenn sie mir gefallen, wobei dem Filesharing Werbewirkung zukommt, weil es diese Verkäufe sonst nie gegeben hätte.
Zitat: kalweit
Da hast du Recht. Wenn man zu allem, was die Politik macht, Ja und Amen sagt, ist das so.
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20.10.12
Ach ich dachte immer die Vergütung der Rechteinhaber ist in den GEMA Abgaben auf Hardware und Datenträger enthalten?
Mir schwand die Rechteinhaber kassieren so doppelt.Betrug am Kunden ist doch strafbar oder?
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20.10.12
Darf man mal schätzen, wer dabei "El Comandante" ist?
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20.10.12
Der Kollege @Bachsau vermutlich nicht. Wenn's ihm in unserem Land zu ruhig ist, soll er sich doch freiwillig für Afghanistan melden. Dann hat er dann auch genug Kohle für Filme und Musik und muss sie nicht klauen.
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20.10.12
"Die" Rechteinhaber trifft es in der Summe nicht wirklich. Der Verteilungsschlüssel ist wohl recht kompliziert und letztlich bekommen nur die Großen der Branche ihren Teil vom Kuchen. Die meiste Kohle versickert auch hier in der "Verwaltung". Ansonsten stimmt es aber: die GEMA hält sowohl die linke als auch die rechte Hand auf.
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20.10.12
Wenn die Mehrheit, welche auch immer, einen Mord toleriert, dann darf man das in der Demokratie.
Ich wette, daß Du nicht weißt, was Demokratie wirklich bedeutet.
Und eine Diktatur kennst Du wohl auch nicht wirklich ... .
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20.10.12
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21.10.12
Die erste Aussage von Bachsau wird hier zerpflückt, dabei wird dann die zweite Aussage stillschweigend unter den Tisch gekehrt. Dass das Verteilen und Laden von Musik und Software aus diversen Netzen illegal ist und eine strafbare Handlung dastellt ist sicherlich unbestritten aber ob die Anwendung der im Artikel angesprochene Software nicht ebenso eine strafbare Handlung ist, ist doch eine interessante Frage (der Staatstrojaner läßt grüßen).
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