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Pioneer verschiebt Investitionen in neues Plasma-TV-Werk

31.01.2007 | 12:25 Uhr |

Auf Grund geringer als erwarteter Verkaufszahlen im Plasma-TV-Bereich hat Pioneer seine geplante Investition in ein neues Produktionswerk in Japan auf unbestimmte Zeit verschoben.

Am Markt für große, flache Fernseher kämpfen seit Jahren die beiden Techniken Plasma und LCD um die Vormachtstellung. Waren großformatige LCD-Fernseher vor gar nicht allzu langer Zeit wesentlich teurer, als ihre Plasma-Pendants, haben sich die Preise nun angenähert. Und offensichtlich greifen viele Anwender lieber zu einem LCD-TV, als zu einem Plasma-Bildschirm, denn geringer als erwartete Verkaufszahlen in diesem Bereich haben nun Auswirkungen auf eine geplante Plasma-TV-Fabrik von Pioneer .

Der Konzern musste im vergangenen Quartal ein Umsatzminus von zwei Prozent im Bereich Home Electronics hinnehmen, bei den Plasma-TVs lag das Minus bei zehn Prozent. Diesen Umsatzrückgang begründete Pioneer mit substanziellen Rückgängen bei Plasma-TVs, die Pioner für dritte Hersteller fertigt. In Japan sanken auch die Verkaufszahlen von Plasma-TVs unter der Pioneer-Marke, in Europa hingegen legten die Verkäufe zu. Auf Grund der sich eingetrübten Aussichten am Plasma-Markt hat Pioneer nun die geplante Investition in ein neues Werk nahe Tokio auf unbestimmte Zeit verschoben.

Für das erste Quartal 2007 erwartet Pioneer nun, dass weniger Plasma-Bildschirme hergestellt werden und hat seine Erwartungen an Umsatz und Gewinn reduziert.

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