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Pioneer sieht Plasma-Technik im Aufwind

Die Zukunft der Fernseh-Bildschirme ist groß und flach und bringt rosige Zeiten für die Hersteller von Plasma-Displays - wenigstens wenn man Pioneer glauben darf. Rund 3,5 Millionen Einheiten werden nach Schätzungen von Pioneer schon 2005 weltweit verkauft, fast ein Zehntel davon in Deutschland.

Mit einem Produktionsvolumen von über 1,1 Millionen Plasma-Panels pro Jahr wird Pioneer im Geschäftsjahr 2005 fast ein Drittel des weltweiten Bedarfs an Plasma Displays decken. Im professionellen und im Consumer-Bereich erwarten Analysten bei Plasma-Displays in den nächsten Jahren zweistellige Wachstumsraten, so Pioneer. Quelle für das Zahlenwerk ist eine nicht näher erläuterte Studie von Pioneer .

Etwas klarer sind die technischen Eigenschaften: Plasma-Displays zeigen auch bei hellem Tageslicht und extremen Blickwinkeln brillante Farben - ein Vorteil gegenüber Flüssigkristallbildschirmen.

In anderer Hinsicht schnitten sie bislang nicht immer so gut ab. Ihre Lebensdauer - früher ein Grund zur Sorge - soll mittlerweile jedoch bis zu 30 Jahre bei normaler Nutzung betragen. Auch der gefürchtete Einbrenneffekt sei im Normalbetrieb durch eine verbesserte Plasma-Zusammensetzung und neue Bildtechnologien nahezu vollständig eliminiert.

Der 43-Zöller Pioneer PDP-435FDE verbraucht etwa 295 Watt
Vergrößern Der 43-Zöller Pioneer PDP-435FDE verbraucht etwa 295 Watt
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Oder der Stromverbrauch: Früher summte in den Energiefressern stets ein Lüfter, heute liege der Energieverbrauch auf dem Niveau sparsamer LCD-Bildschirme, Lüfter seien nicht mehr nötig, so die Einschätzung von Pioneer. In der Praxis bedeutet das allerdings immer noch eine Leistungsaufnahme von rund 300 Watt bei einem 43-Zöller bis zu 540 Watt bei stattlichen 61 Zoll Bildschirmdiagonale (siehe nächste Seite).

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