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Weltweit Sprach-SMS zum Festnetzpreis senden

28.01.2008 | 17:03 Uhr |

Pinger startet seinen weltweiten Sprach-SMS-Dienst. Der kostenlose Dienst erlaubt es eine gesprochene Nachricht zu versenden. Absender und der Empfänger zahlen dabei nur den Festnetzpreis aus ihrem Tarif.

Mit dem Dienst Pinger geht eine echte SMS-Alternative an den Start. Wer lieber kurze Sprachnachrichten statt Textnachrichten verschicken möchte, kann dies ab heute tun. Eine Anmeldung oder Installation ist nicht erforderlich.

Um Pinger zu nutzen muss zunächst eine Festnetznummer angerufen werden. Für Deutschland: 040/306988469 . Daraufhin muss man die Handynummer des Empfängers eingeben und kann dann seine Sprachnachricht hinterlassen. Pinger sendet dem Empfänger nach der Aufnahme automatisch eine SMS zu.

In der SMS wird dem Empfänger mitgeteilt, dass er eine Sprachnachricht erhalten hat und diese über eine Festnetznummer anrufen kann. Pinger ist zwar kostenlos, trotzdem zahlen beide Gesprächspartner beim Anruf die Festnetzgebühren aus ihrem Tarif.

Wenn der Absender und der Empfänger jedoch eine Festnetz-Flatrate nutzen, oder zumindest geringe Gebühren für Festnetzanrufe zahlen, kann Pinger als echte SMS-Alternative angesehen werden.

Praktisch: Pinger kann einzelnen Mobilfunknummern so genannte "Tags" zuweisen. Wenn Sie den Dienst zum ersten Mal nutzen und die Handynummer des Empfängers eingeben, haben Sie die Möglichkeit dieser Nummer einen Sprachbefehl, beispielsweise Udo, zu hinterlassen. Wenn Sie dem Empfänger das nächste Mal eine Nachricht schicken möchten, brauchen Sie nur noch "Udo" sagen, statt die komplette Handynummer einzugeben.

Pinger steht bislang in etwa 20 Ländern zu Verfügung ( Liste der aktuellen Pinger-Nummern für einzelne Länder ). Sprachnachrichten aus dem Ausland können mit Pinger meist günstiger versendet werden, als eine SMS. Wer eine Sprachnachricht nach Deutschland schicken möchte, ruft nämlich die landesinterne Festnetznummer an. Somit zahlt der Absender im Ausland immer den Preis eines lokalen Anrufes. Der Empfänger in Deutschland wählt zudem immer die deutsche Festnetznummer.

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