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Pilot sorgte mit Selfies für einen Flugabsturz

04.02.2015 | 09:55 Uhr |

Das Erstellen eines Selfies war laut dem Ergebnis der Ermittler schuld an einem Flugzeugabsturz im Mai 2014 in den USA.

Im Mai 2014 war in Colorado ein Flugzeug abgestürzt. Bei dem Unglück kamen der Pilot und ein Passagier ums Leben. Die US-Flugaufsichtsbehörde kommt nach der Untersuchung des Falles nun zum Schluss: Das Knipsen von Selfies hat mit großer Wahrscheinlichkeit die Aufmerksamkeit des Piloten abgelenkt und dadurch den Flugzeugabsturz verursacht.

Neuer Selfie-Trend aus Kanada ist lebensgefährlich

Das Leichtflugzeug des Typs Cessna 150 war am 31. Mai 2014 in Watkins (Colorado) zunächst zu einem sechsminütigem Flug auf einer vorgegebenen Strecke und Höhe gestartet und dann gelandet. Anschließend startete das Flugzeug den Rückflug, hielt sich aber dieses Mal nicht an die vorgegebene Strecke. In einer Höhe von etwa 225 Metern flog das Flugzeug eine scharfe Linkskurve, verlor dann schnell an Höhe und stürzte ab.

Ausfahrbares Handstativ für Unterwasser-Selfies

Der Ermittler fanden in den Trümmern eine GoPro-Kamera. Diese enthielt Video-Aufnahmen von früheren Flügen. Auf diesen Videos war zu sehen, dass der Pilot und seine Passagiere während unterschiedlicher Flugphasen Selfies erstellten. Nachdem am Flugzeug selbst keine Ursache für das Unglück gefunden werden konnte, kommen die Ermittler nach Auswertung der Videos zum Schluss: Wahrscheinlich hat ein Mobiltelefon den Piloten so sehr abgelenkt, dass er kurz orientierungslos wurde und dadurch die Kontrolle über das Flugzeug verlor.

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