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Picasa 2: Neue Version des Gratis-Tools von Google

18.01.2005 | 13:48 Uhr |

Picasa war ursprünglich eine Kombination aus Bildbetrachter, Organisationswerkzeug für Bildersammlungen und digitalem Fotoalbum. Mit der neuen Version 2 hielten jetzt aber zusätzlich eine ganze Reihe an Bildbearbeitungsfunktionen Einzug in das Gratis-Tool. Zudem wurde die Verzahnung des Tools mit dem Internet verstärkt.

Was die Bildbearbeitungsfunktionen angeht hat sich Picasa eigenen Angaben zufolge zunächst die typische Arbeits-/Vorgehensweise von Anwendern angeschaut und festgestellt, dass der Zugang zu einfachsten Funktionen in Profiprogrammen viel zu kompliziert sei.

Dementsprechend wurde entschieden, Bildbearbeitungsfunktionen in Picasa entweder über ein oder zwei Mausklicks zu ermöglichen oder aber den Anwendern einen Schieberegler an die Hand zu geben, mit dem sie selbst das Ausmaß einer Änderungen bestimmen können.

Die Bildbearbeitungsfunktionen selbst konzentrieren sich dabei auf das Wesentlichste. Anwender können sich in den Bereichen "Basic Fixes", "Tunig" und "Effects" austoben. Zu diesen Bereichen gehören beispielsweise Features wie Bildschärfe, Entfernen des Rote-Augen-Effekts genauso wie die Möglichkeit, per Knopfdruck aus Farbbildern Schwarz-Weiß-Bilder zu machen. Filter-Funktionen, die mehr Helligkeit ins Bild zaubern oder bestimmte Farbtöne verstärken sind natürlich auch an Bord. Zoomen ist in Picasa 2 übrigens auch möglich.

Stichwort Mail: Die Entwickler haben eine Funktion integriert, mit der Sie per Mausklick Ihre Fotos an Freunde und Bekannte verschicken können. Die Verzahnung mit dem Internet wird noch durch weitere Funktionen verstärkt. So wurde Picasa 2 mit Blogger verbunden und Nutzer von Picasa können über den Knopf "Order" Kontakt zu einem Online-Foto-Service aufnehmen und Abzüge bestellen.

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