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Phishing & Co.: IT-Verteter sehen Anwender in der Pflicht

04.02.2005 | 14:16 Uhr |

Im Kampf gegen PhishinGoogle-Mails und andere Betrugsversuche, die auf das Ausspähen persönlicher Daten der Anwender abzielen, seien die Anwender dafür verantwortlich, die von Unternehmen zur Verfügung gestellten Sicherheits-Tools einzusetzen, um ihre Daten zu schützen. Dies erklärten Vertreter von Ebay, Hewlett-Packard, Microsoft und Truste anlässlich einer Diskussionsrunde am Donnerstag.

Viele der im Umlauf befindlichen PhishinGoogle-Mails zielen insbesondere auf Ebay-Kunden. Die Mails geben vor, von dem Auktionshaus zu stammen und fordern die Anwender auf, persönliche Daten zur Verifizierung in ein Web-Formular oder ähnlichem einzutragen. Die Web-Seiten, auf die die Opfer gelockt werden, wirken auf den ersten Blick täuschend echt, befinden sich aber nicht auf Ebay-Servern. Betrügern können diese Daten dann zum Einkaufen oder zum Erstellen von Auktionen auf den Namen der Betrogenen nutzen. Neben Ebay sind auch viele Banken von derartigen Mails betroffen.

Ebay hat daraufhin vor rund sechs Monaten eine Toolbar veröffentlicht, die Anwendern anzeigt, ob sie sich auf einer "echten" Ebay-Site oder auf einer gefälschten Site befinden. Bislang haben allerdings erst eine Million Nutzer dieses Tool herunter geladen, obwohl Ebay 135 Millionen Mitglieder hat.

"Der Kunde ist genauso wie auch Technologie-Unternehmen dafür verantwortlich, dabei zu helfen, seine Informationen zu schützen", sagte Scott Shipman, Datenschutz-Berater bei Ebay. Zur Verfügung stehende Tools beinhalten die Toolbar wie auch Authentifizierungs-Technologien wie Fingerabdruck-Scanner, so Shipman.

Fran Maier, Executive Director bei Truste, pflichtete Shipman bei. "Wir müssen die Leute dazu bringen, zu verstehen, dass sie die Pflicht haben, ihre Informationen zu schützen", sagte sie. Truste zertifiziert Web-Seiten als "vertrauenswürdig", wenn diese bestimmte Kriterien erfüllen.

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