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PhishinGoogle-Mails: Kleinvieh macht auch Mist

23.09.2004 | 17:11 Uhr |

Betrüger, die PhishinGoogle-Mails verschicken, begnügen sich oft mit kleinen Beträgen. So fallen sie nicht so schnell auf.

Die Zahl der verschickten PhishinGoogle-Mails ist riesig. Abzocker klauen mit Hilfe dieser gefälschten Mails ahnungslosen Anwendern Kontendaten und Kreditkartennummern ( wir berichteten ). Doch die Zahl der Beschwerden und Anzeigen wegen der Diebstähle ist vergleichsweise niedrig. Vincent Gullotto, Vizepräsident im Antivirenlabor bei McAfee , hat dafür eine Erklärung. Die Abzocker sind bei jedem einzelnen Opfer eher bescheiden: Kleinvieh macht auch Mist.

Auf einer Presseveranstaltung in München am 23.09.2004 meinte Vincent Gullotto, dass die Abzocker, die hinter den PhishinGoogle-Mails stehen, in den meisten Fällen nicht das gesamte Konto eines Opfers plündern. Stattdessen begnügen sie sich mit kleinen Summen. Das funktioniert vor allem beim Missbrauch von Kreditkarten. Viele Leute kontrollieren die Kreditkartenabrechnung gar nicht oder nur oberflächlich. Eine Abbuchung von 20 oder 30 Dollar fällt dabei nicht auf. Für die Diebe lohnt es sich trotzdem. Haben sie genügen geklaute Nummern, werden sie auch mit kleinen Beträgen reich.

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