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Phisher nutzen Mastercard-Vorfall

24.06.2005 | 14:06 Uhr |

PhishinGoogle-Mails sollen die Mastercard-Kunden auf gefälschte Websites locken, wo sie ihre Kreditkartendaten preisgeben sollen.

Der Diebstahl der Daten einer großen Zahl von Kreditkarten in der letzten Woche ruft sogleich Trittbrettfahrer auf den Plan. Die Firma Secure Computing warnt vor PhishinGoogle-Mails, in denen Kunden des Kreditkartenunternehmens Mastercard auf eine gefälschte Website gelockt werden sollen.

Beispiel:

"Dear User, During our regular update and verification of the accounts, we couldn't verify your current information. Either your information has changed or it is incomplete. If the account information is not updated to current information within 5 days then, your access will be restricted. Go to this link below or copy and paste it on your address tool bar. http://www.mastercard-new-register.com

Please Do Not Reply To This E-Mail As You Will Not Receive A Response

Thank you
Accounts Management"

Diese Mail kam bereits kurze Zeit nach Medienberichten über den Datendiebstahl in Umlauf. Die in diesem Beipiel genannte Website ist mittlerweile nicht mehr erreichbar. Stuart Rauch, Marketing-Direktor bei Secure Computing, geht davon aus, dass weitere Mails dieser Art auch im Inhalt noch stärker auf den Vorfall bei Card Systems Solutions Bezug nehmen werden. Deshalb sei es zurzeit noch wichtiger als sonst bei Mails aufmerksam zu sein, die unerwartet eintreffen und vorgeben von einer Bank oder einem Kreditkartenunternehmen zu stammen.

Da bei Card Systems Solutions auch Daten anderer Kreditkartenunternehmen verarbeitet werden, sind zum Beispiel auch Kunden mit einer Visa-Karte mögliche Ziele von weiteren Phishing-Angriffen.

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