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Philips will Wii-U-Verkauf in den USA stoppen

16.05.2014 | 05:59 Uhr |

Hersteller Philips sieht in der Wii U zwei seiner Patente verletzt. Sollte das Unternehmen Erfolg haben, könnte Nintendo sogar ein Verkaufsverbot für seine Konsole drohen.

In den USA toben immer wieder Rechtsstreitigkeiten wegen verletzter Patente. Jetzt hat Philips Klage gegen Nintendo eingereicht. Darin wird dem Hersteller bei seiner Wii U die Verletzung zweier durch Philips gehaltener Patente vorgeworfen. Die „Virtual Body Control Device“ und „User Interface System Based on Pointing Device“ genannten Patente dienen dazu, den Körper des Nutzers zu erfassen und in eine virtuelle Umgebung zu übertragen. Dort wird der Avatar des Anwenders entsprechend der echten Bewegungen animiert.

Die nach Ansicht von Philips unrechtmäßig in der Wii U genutzte Technologie könnte sogar zu einem Verkaufsverbot der Konsole führen. Dies würde den japanischen Hersteller schwer treffen, da die Wii U zwar unter schlechten Verkaufszahlen leidet, mit der Veröffentlichung neuer Titel aber attraktiver gemacht werden soll.

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Im Dezember 2011 wurde Nintendo erstmals auf die Verstöße aufmerksam gemacht. Offenbar konnten sich beide Unternehmen aber nicht einigen. Nun droht ein Rechtsstreit, in dem Nintendo mit nicht unerheblichen Schadenersatzzahlungen rechnen muss, falls Philips die Patentverletzung vor Gericht nachweisen kann.

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