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Philips will Supermarkt-Kunden mit unsichtbaren Lichtsignalen helfen

19.02.2014 | 05:42 Uhr |

Unsichtbare LED-Leuchten von Philips sollen Kunden künftig auf Sonderangebote aufmerksam machen.

Der Technikhersteller Philips hat auf Basis von Visible Light Communication (VLC) ein System vorgestellt, welches Kunden im Supermarkt Zusatzinformationen auf ihr Smartphone schicken kann. Dafür kommen LEDs zum Einsatz, die unsichtbare Lichtimpulse an die Kamera der mobilen Geräte übertragen, die von einer App erfasst und verarbeitet werden. Als Beispiele für ein verbessertes Einkaufserlebnis nennt Philips die Übertragung eines Plans des jeweiligen Supermarktes oder Sonderangebote, die sich im Regal um die Ecke verbergen.

Erste Testläufe mit VLC finden bereits in Geschäften statt. Demonstriert wird das System derzeit zudem auf der in Düsseldorf stattfindenden Messe Euroshop. Die LEDs können jedoch noch mehr: Sie können die Position des Kunden im Geschäft erfassen und ihn zu den Artikeln leiten, die auf dem Einkaufszettel stehen.

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Die Übertragungsgeschwindigkeit könnte jedoch auch deutlich komplexere Datenmengen erlauben. Schon 2010 bewies das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, dass über VLC mit weißen LEDs bis zu 500 MBit pro Sekunde übertragen werden können. Im vergangenen Jahr gelang des den Berliner Forschern sogar, diesen Wert auf 3 GBit pro Sekunde zu erhöhen.

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