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Philips Hue: Drohne kann smarte Glühbirnen hacken

04.11.2016 | 16:04 Uhr |

Durch eine Schwachstelle im Zigbee-Standard konnten Forscher selbst weit entfernte Hue-Lampen manipulieren.

Ein Forscherteam aus Israel und Kanada konnte durch eine Schwachstelle im Zigbee-Standard die smarten Hue-Lampen des Herstellers Philips kontrollieren. Durch das Auslesen eines Sicherheitsschlüssels spielten die Wissenschaftler eine manipulierte Firmware auf den Hue-Lampen auf. Eine infizierte Lampe steckte danach alle verbundenen Leuchtmittel an.

In der Nähe müssten sich potenzielle Angreifer nicht befinden: Die Manipulation der Lampen gelang aus einer Entfernung von 70 Metern noch problemlos, per Drohne ließen sich sogar Entfernungen von 350 Metern überbrücken.

Durch die Schwachstelle ließen sich die Leuchtmittel zudem in ein Botnetz integrieren. Die konkrete Sicherheitslücke wurde jedoch schon geschlossen, da die Forscher ihre Erkenntnisse vor einigen Wochen an den Hersteller gemeldet haben. Ein Anfang Oktober veröffentlichtes Update macht die Hue-Lampen damit wieder sicher.

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