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Philips stellt LCD-TV im Kinoformat vor

Displays im 21:9-Kinoformat sind praktisch nicht zu finden. Philips schafft mit dem Cinema-LCD-TV im 56-Zoll-Format Abhilfe.

Im Gegensatz zu dem weit verbreiteten Seitenverhältnis von 1,78:1 bei 16:9-Fernsehern liegen Kinofilme in der Regel im breiteren Cinemascope-Format (2,35:1) vor. Die Folge sind unschöne schwarze Balken auf herkömmlichen Breitbild-TVs. Philips bietet nun einen 56-Zoll-LCD-Fernseher an, der Cinemascope-Filme im passenden Format 21:9 wiedergeben kann. Die Auflösung des Cinema-TVs beträgt 2.560 x 1.080 Bildpunkte. Als Hintergrundbeleuchtung setzt der Hersteller auf herkömmliche CCFL-Kaltkathodenröhren statt auf LEDs.

Für die Skalierung auf die native Bildschirmauflösung sorgt der Perfect-Pixel-HD-Chip. Dabei werden alle Formate von PAL bis FullHD abgedeckt. Philips verbaut zudem das Ambilight Spectra 3. Dabei handelt es sich um ins Gehäuse integrierte LEDs, die eine zum Film passende Hintergrundbeleuchtung erzeugen. Um 16:9-Inhalte passend wiederzugeben, zieht der Cinema-Fernseher die Randbereiche der Filme im „Panorama"-Modus in die Breite. Lautsprecher sind nicht an Bord, Philips will aber eine spezielle AV-Anlage mit Blu-ray-Player und Receiver anbieten. Diese soll auch Untertitel von 21:9-Filmen darstellen können, ohne dazu auf den Platz in den sonst üblichen schwarzen Balken angewiesen zu sein. Weitere technische Details gab der Hersteller noch nicht bekannt. Gleiches gilt für Veröffentlichung und Preis. Derzeit peilt Philips das zweite Jahresquartal als Launch-Termin an.

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