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Phileas untersucht täglich 60 Millionen Web-Seiten nach Spyware

26.01.2005 | 15:51 Uhr |

Phileas durchsucht täglich bis zu 60 Millionen Web-Seiten nach Spyware. Es benutzt dazu ähnlich wie die normalen Suchmaschinen "Bots".

Das US-Unternehmen Webroot , Hersteller des Anti-Spyware-Programms "Spy Sweeper", stellt mit "Phileas" ein automatisches System vor, das täglich bis zu 60 Millionen Web-Seiten nach Spyware durchsuchen soll.

Es benutzt dazu ähnlich wie die normalen Suchmaschinen so genannte "Bots". Das sind Programme, die sich automatisch durch das weltweite Netz hangeln und Web-Seiten nach verdächtigem Programm-Code durchsuchen. Jeder der Bots soll bis zu zehn Seiten pro Sekunde analysieren können.

Gefundene Schädlinge werden in einer Datenbank gesammelt, der "Webroot Spyware Definition Database". Die Programmierer von Webroot entwickeln dann Signaturen und Abwehrmechanismen gegen die neuen Bedrohungen. Profitieren sollen davon vor allem Benutzer von Spy Sweeper. Phileas soll in der Lage sein, neue Schädlinge bereits zu entdecken, bevor sie großflächig zum Einsatz kommen.

Seit dem Beginn der Tätigkeit von Phileas im Oktober 2004 soll das System bereits über 20.000 Web-Seiten entdeckt haben, die Spyware über den Browser in die PCs der Besucher einschleusen. Die Zahl der eingesetzten Bots soll in nächster Zeit auf mehr als 100 gesteigert werden.

Interessant: Der Name Phileas ist von dem der Hauptfigur aus dem Roman "In 80 Tagen um die Welt" von Jules Verne, Phileas Fogg, abgeleitet.

Studie: Spyware größte Sicherheits-Bedrohung 2005 (PC-WELT Online, 26.01.2005)

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