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Pest Patrol wertet Gator wieder als Spyware

18.04.2005 | 15:50 Uhr |

Die Einordnung ihrer Programme als Adware oder Spyware liegt naturgemäß nicht im Interesse der Hersteller. Schließlich wollen sie damit Geld verdienen und das setzt voraus, dass die Programme auf den PCs der Anwender zumindest geduldet werden.

Die Einordnung ihrer Programme als Adware oder Spyware liegt naturgemäß nicht im Interesse der Hersteller. Schließlich wollen sie damit Geld verdienen und das setzt voraus, dass die Programme auf den PCs der Anwender zumindest geduldet werden.

So wird denn auch versucht auf die Hersteller von Virenscannern und Anti-Spyware-Programmen einzuwirken, damit diese bestimmte Werbe- und Spitzelprogramme aus ihren Datenbanken entfernen. Computer Associates (CA) hat vor eininger Zeit für seine Software "Pest Patrol" ein Verfahren namens "Vendor Appeal" eingeführt, das solche Bestrebungen kanalisieren soll.

Anbieter von als Adware oder Spyware erkannten Programmen können eine entsprechende Eingabe machen, die eine Überprüfung der Einordnung durch CA nach sich zieht. Je nach Ergebnis der Prüfung wird die Software dann aus der Datenbank entfernt oder bleibt darin. So entfernte CA kürzlich die komplette Produktpalette von Claria (Gator/GAIN) aus der Datenbank von Pest Patrol , während andere Hersteller wie Webroot die Claria-Programme in der Rangliste verbreiteter Adware und Spyware weit oben ansiedeln.

Nach einer erneuten Überprüfung werden Gator & Co nun auch wieder von Pest Patrol erkannt und auf Wunsch des Benutzers entfernt. Gator/GAIN wird unter anderem mit der P2P-Software Kazaa installiert und ist nach Schätzungen von Webroot auf etwa 15% aller Windows-PCs vorhanden.

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