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123people will in den USA durchstarten

30.10.2008 | 10:46 Uhr |

Die Personensuchmaschine 123people hat ihren Onlinedienst auch in den USA gestartet.

Nur wenige Monate nach dem Launch in Österreich, Deutschland und der Schweiz folgt damit der nächste Expansionsschritt des Wiener Startups. "Wir haben den wahrscheinlich rasantesten Launch eines Internetportals in der österreichischen Geschichte hingelegt. Nach einem halben Jahr nutzen täglich rund 50.000 Österreicher unseren Service ", stellt Russel Perry, CEO von 123people fest. Der Zenit sei damit aber noch lange nicht erreicht. "Wir wachsen derzeit fast zehn Prozent wöchentlich", ergänzt Perry. Der "Proof of Concept" sei damit mehr als geglückt. "Wir sind überzeugt, dass uns Ähnliches auch in den USA gelingen wird", so Perry.

"Die bisherige Entwicklung in Europa verlief äußerst zufriedenstellend. In Österreich, Deutschland und der Schweiz kommen wir aktuell auf rund sechs Mio. Besucher pro Monat", erklärt Bernhard Lehner, Marketingverantwortlicher bei 123people. Die ursprüngliche Zielvorgabe, die größte Personensuchmaschine Europas werden zu wollen, sei mittlerweile so gut wie erreicht. "Wir haben derzeit nur einen wirklich relevanten Mitbewerber in Europa, das ist die deutsche Personensuchmaschine Yasni. Obwohl die Vergleichsmöglichkeiten mit der Konkurrenz sehr eingeschränkt sind, würde ich sagen, dass wir mit Yasni Kopf an Kopf auf Platz eins in Europa liegen", erläutert Lehner. Man habe sich in den vergangenen paar Monaten sehr intensiv mit dem US-Start beschäftigt und sei diesbezüglich sehr zuversichtlich. "Unser Ziel ist es, in den USA ein vergleichbares Wachstum zu erzielen", meint der 123people-Sprecher.

"Die Konkurrenzsituation am US-amerikanischen Markt ist wesentlich anspruchsvoller als hierzulande", merkt Lehner an. Schließlich sei mit Spock auch der Urvater der Personensuchmaschinen am US-Markt vertreten. "Wir machen uns aber dennoch wenig Sorgen um die Konkurrenz, da wir in Bezug auf unsere technische Ausrichtung bessere Suchergebnisse liefern können als andere Anbieter." Dies werde auch durch das erste Feedback bestätigt, das US-User in Form von Blog-Kommentaren abgegebenen haben. "Die US-Bürger kommen darin zu einer sehr positiven Bewertung der zu Tage geförderten Suchergebnisse", schildert Lehner. Auch auf geschäftlicher Seite sei man in den USA herzlich willkommen geheißen worden. "Wir haben bereits eine ganze Reihe von potenziellen US-Kooperationspartnern gefunden und entsprechende Gespräche geführt. Mit dabei sind einige sehr interessante Namen, die ich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht verraten möchte", so Lehner.

Mit dem Launch in den USA ist 123people nun im vierten Land vollwertig online. Das bedeutet, dass die User dort in den Genuss besonders hochwertiger Suchergebnisse bei der Personensuche im Internet kommen, weil regional wichtige Quellen wie Online-Telefonbücher und -Verzeichnisse oder Soziale Netzwerke in die Suche mit eingebunden werden. Etwaige Datenschutzbedenken gibt es laut Lehner dabei nicht. "123people findet nur Informationen, die bereits öffentlich verfügbar sind", stellt er klar. "In den nächsten Wochen werden wir uns auch verstärkt mit unserem Dienst in Deutschland beschäftigen, denn dort gibt es noch einiges an Entwicklungspotenzial. Weitere Expansionen könnten bereits im ersten Quartal 2009 über die Bühne gehen", so Lehner abschließend. (pte/jp)

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