14.06.2011, 17:40

Denise Bergert

Peripherie

Zusatz-Linse löst Platzprobleme bei Microsofts Kinect

Mit Hilfe des neuen Linsen-Aufsatzes von Zubehör-Hersteller Nyko können Xbox-360-Besitzer die Bewegungssteuerung Kinect nun auch in kleinen Räumen in vollem Umfang nutzen.
Microsofts Bewegungssteuerung Kinect setzt für ein reibungsloses Funktionieren relativ große Räume voraus. Mindesten zwei Quadratmeter Fläche sollten Nutzer vor ihrem heimischen Fernseher zur Verfügung haben, um die entsprechenden Xbox-360-Spiele in vollem Umfang nutzen zu können. Peripherie-Hersteller Nyko hat nun eine neue Linse vorgestellt mit der Kinect auch in kleineren Räumlichkeiten zum Einsatz kommen kann. Das Extra hört auf den Namen „Zoom“ und wird auf den Kinect-Sensor aufgesteckt. „Zoom“ verändert den Blickwinkel der Kamera und kommt so mit 40 Prozent weniger Platz aus.
Laut Nyko reicht somit der erforderliche Platz für einen Spieler sogar für Duelle mit Freunden. Die Peripherie eignet sich somit hervorragend für kleinere Zimmer. Nykos „Zoom“ wurde bislang nur für die USA angekündigt und kostet dort 29,99 US-Dollar (rund 20,77 Euro). Wann und zu welchem Preis die Zusatz-Linse in Deutschland zu haben sein wird, ist bislang noch nicht bekannt.
Microsofts Kinect ist seit vergangenem Jahr erhältlich und erweitert die HD-Konsole um eine Bewegungssteuerung ähnlich der von Nintendos Wii. Der Unterschied: Kinect funktioniert nur über eine Kamera, für die Steuerung wird kein zusätzlicher Controller benötigt. Während das Spiele-Angebot für die Peripherie derzeit noch recht übersichtlich ist, soll Kinect in Zukunft vermehrt bei Multimedia-Anwendungen zum Einsatz kommen. So lässt sich beispielsweise das Xbox-360-Dashboard komplett über Gesten navigieren.
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