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Pentium IV auch mit SDRAMs?

Intels Pentium IV - Codename Willamette - soll offiziell nur Rambus-Speicher unterstützen. In einem geheimen Strategiepapier taucht jedoch ein Chipsatz mit dem Codenamen Armador auf, der sowohl für 133 MHz schnelles SDRAM als auch für den brandneuen DDR(Double Data Rate)-Speichertyp gedacht ist.

Intels Pentium IV - Codename Willamette - soll offiziell nur Rambus-Speicher unterstützen. Einen Chipsatz für den Pentium IV, der mit SDRAMs zurechtkommt, werde es laut Intel nicht geben.

In einem geheimen Strategiepapier taucht jedoch ein Chipsatz mit dem Codenamen Armador auf, der sowohl für 133 MHz schnelles SDRAM als auch für den brandneuen DDR(Double Data Rate)-Speichertyp gedacht ist.

Intel hat gute Gründe, die Existenz von Armador zu verschweigen: Mit dem Argument, den Pentium IV wird es nur in Verbindung mit Rambus geben, setzt Intel die Hauptplatinen-, Speicher-, und PC-Hersteller unter Druck, um die teure und technisch umstrittene Speichertechnik auf dem Markt durchzudrücken.

Gleichzeitig will sich der Prozessor-Riese offenbar ein Hintertürchen offen halten, sollte die Strategie nicht aufgehen. Denn wenn sich zur Premiere des Pentium IV Rambus-Speicher nicht deutlich den Preisen von SDRAM-Modulen annähern, hat Intel ein Problem. PC-Hersteller werden sich dann schwer tun, Pentium-IV-Rechner zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten zu können - und setzen möglicherweise verstärkt auf alternative Plattformen.

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