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Pentium 4 ohne Rambus

Via will im kommenden Jahr einen Chipsatz auf den Markt bringen, der den Einsatz von DDR-DRAM bei Intels Pentium 4 erlaubt. Intels eigener Chipsatz - Codename "Tehama" - unterstützt dagegen nur den teuren Rambus-Speicher.

Via will im kommenden Jahr einen Chipsatz auf den Markt bringen, der den Einsatz von DDR-DRAM (siehe Glossar) bei Intels Pentium 4 (Willamette) erlaubt. Intels eigener Chipsatz - Codename "Tehama" - unterstützt dagegen nur den teuren Rambus-Speicher.

Intel vertritt nach außen hin die Meinung, dass nur die Rambus-Technologie in der Lage ist, die Leistungsfähigkeit des Pentium 4 voll auszuschöpfen. Gerüchten zufolge ist der Grund jedoch ein anderer: So soll sich Intel bereits vor drei Jahren mit der Firma Rambus vertraglich darauf geeinigt haben, dass die vierte Pentium-Generation nur ihren Speicher unterstützt. Inzwischen mehren sich Berichte, nach denen das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Rambus nicht gerade ausgewogen sei. Intel dürfte daher Schwierigkeiten haben, ausreichend PC- und Platinenhersteller für die Speichertechnik zu gewinnen.

Mit einem Chipsatz, der auch DDR-DRAM unterstützt, könnte Intel seine neue CPU doch noch ohne Einbußen an den Mann bringen. (PC-WELT, 20.07.2000, sp)

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