Pentium 4 mit 1,7 GHz

Dienstag, 20.03.2001 | 12:04 von Ludwig Baader
Der neue Pentium 4-Prozessor von Intel soll am 18. April erscheinen. Doch bereits jetzt gibt es erste Benchmarks, die die Leistung des Prozessors zeigen. Im Vergleich zu AMDs Athlon mit 1,3 Gigahertz schnitt Intels neuer 1,7-Gigahertz-Prozessor jedoch nicht sonderlich gut ab.
Intel und AMD liefern sich seit einigen Jahren einen heißen Wettkampf um den Titel des Herstellers des schnellsten Prozessors. Der neue Pentium 4, der mit 1,7 Gigahertz getaktet ist, soll am18. April erscheinen und Intel wieder die Führungsrolle verschaffen.

Die Benchmark-Tests, die bereits vorab von JC News veröffentlicht wurden, verheißen jedoch nichts gutes. Verglichen wurden Intels Pentium 4 mit 1,7 Gigahertz und ein AMD Athlon mit 1,3 Gigahertz. Der Athlon zeigte sich jedoch in nahezu allen Bereichen überlegen gegenüber dem neuen Pentium-Prozessor.

In Sachen Übertaktbarkeit scheint der 1,7-Gigahertz-Chip jedoch sehr flexibel zu sein. Im Test lief der Prozessor bis zwei Gigahertz problemlos. Als Grenze fungierte aber nicht der Chipcore, sondern der RDRAM, der bei zwei Gigahertz weitere Dienste verweigerte.

Ein von der Firma Asetek entwickeltes Kühlsystem mit dem Namen VapoChill, das die Temperatur der CPU unter null Grad senkt, diente hierbei als Kühlung. Auf der CeBIT wird Asetek ein Zwei-Gigahertz-System vorstellen, das mit einem übertakteten Pentium-4-Prozessor arbeitet.

Die Athlon-Prozessoren stehen den Pentium-Chips in Sachen Übertaktbarkteit jedoch in nichts nach. So gelang es in Japan, einen Athlon-Chip mit 1,33 Gigahertz auf sagenhafte 2,07 Gigahertz zu übertakten. Über die Stabilität dieser Bastelarbeit wurden jedoch keine Aussagen gemacht. Allerdings zeigt es das Potenzial, dass der Core der Athlon-Prozessoren besitzt. (PC-WELT, 20.03.2001, lb)

Homepage von JC News

Intel tunt Celerons (PC-WELT Online, 16.03.2001)

1,33 Gigahertz von AMD kommt doch (PC-WELT Online, 10.03.2001)

Intel bald mit 0,10-Mikron-Technologie (PC-WELT Online, 28.02.2001)

Dienstag, 20.03.2001 | 12:04 von Ludwig Baader
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