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Pentium 4 mag kein Linux

06.12.2000 | 16:25 Uhr |

Wie Intel offiziell bekannt gibt, haben aktuelle Linux-Distributionen Probleme mit Rechnern, auf denen sich ein Pentium 4-Prozessor befindet. Als Folge davon bricht die Installation von Linux ab.

Wie Intel offiziell bekannt gibt, haben aktuelle Linux-Distributionen Probleme mit Rechnern, auf denen sich ein Pentium 4-Prozessor befindet. Als Folge davon bricht die Installation von Linux ab.

Wie Intel mitteilt, liegt das Problem an der CPUID-Datenbank, die Linux zur Identifizierung des Prozessors nutzt. Diese Datenbank ist nötig, damit Linux feststellen kann, welche Komponenten mitinstalliert werden müssen, damit die Merkmale des Prozessors unterstützt werden können.

Die aktuelle CPUID-Datenbank in der Version 2.x hat dabei Probleme die Pentium 4-Prozessoren zu erkennen. Daher bricht die Linux-Installation ab.

Derzeit arbeitet Intel mit namhaften Linux-Distributoren zusammen, um das Problem in den Griff zu bekommen und Updates anbieten zu können. (PC-WELT, 06.12.2000, pk)

Offizielle Erklärung von Intel zu diesem Problem

Intel-Preissenkung ab 10.12. (PC-WELT Online, 01.12.2000)

Pentium 4 zurückgerufen (PC-WELT Online, 30.11.2000)

Kritik am P4 wächst (PC-WELT Online, 23.11.2000)

Pleiten, Pech und Pentium 4 (PC-WELT Online, 22.11.2000)

Pentium 4: Intel senkt (schon) Preise (PC-WELT Online, 21.11.2000)

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