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Pentium 4 Extreme Edition 3,46 GHz
im PC-WELT-Test

01.11.2004 | 00:03 Uhr |

Intels Konter läuft ins Leere: Der Pentium 4 3,46 EE stößt AMDs Flaggschiff nicht vom Thron.

Knapp zwei Wochen, nachdem AMD mit dem Athlon 64 FX-55 ( PC-WELT-Test ) vorgelegt hat, geht Intel nun mit dem Pentium 4 3,46 GHz Extreme Edition in die Offensive. Gleich an zwei Stellschrauben dreht Intel bei seinem sündhaft teurem Flaggschiff, für das Sie rund 1100 Euro berappen müssen: Im Vergleich zum 3,4-GHz-Vorgänger ( PC-WELT-Test ) steigt der Front Side Bus von 200 auf 266 MHz und der Takt erhöht sich um 66 auf nunmehr 3466 MHz. Zu wenig, um dem derzeit schnellste Desktop-Prozessor im PC-WELT-Testfeld, dem Athlon 64 FX-55 des Erzrivalen AMD, wirklich gefährlich zu werden. Zwar konnte Intels neues Spitzenmodell in einigen Benchmarks davonziehen, unterm Strich muss sich der Pentium 4 3,46 Extreme Edition in der Tempowertung allerdings mit dem zweiten Platz begnügen.

Der Pentium 4 3,46 Extreme Edition basiert auf dem veralteten Northwood-Prozessorkern, der auf einige Neuerungen wie SSE3-Unterstützung und verbessertem Zwischenspeicher verzichten muss. Dafür wertet Intel die Extreme Edition mit einem 2 MB großen L3-Cache auf. Negativ schlägt die absurd hohe maximale Leistungsaufnahme des 3,46-Gigahertz-Boliden zu Buche. Sie beträgt 110,7 Watt. Die PC-WELT hat den Pentium 4 3,46 Extreme Edition schon vorab unter die Lupe genommen. Den kompletten Test finden Sie auf dieser Seite .

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