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Pentium 4-Demo mit knapp 4,7 Gigahertz

10.09.2002 | 09:32 Uhr |

In San Jose hat Intel am Montag erneut seinen eigenen Taktfrequenzrekord gebrochen: Diesmal blieb der Zähler bei exakt 4,684 Gigahertz stehen.

In San Jose hat Intel am Montag erneut seinen eigenen Taktfrequenzrekord gebrochen: Diesmal blieb der Zähler bei exakt 4,684 Gigahertz stehen, wie unsere Schwesterpublikation Tecchannel berichtet. Inzwischen nimmt Intel selbst diese Muskelspiele allerdings kaum noch ernst.

Das Procedere ist seit Jahren Tradition: Auf dem Herbst-IDF wird die Taktfrequenz demonstriert, die ein Jahr später auch käuflich zu erwerben ist. Dabei handelt es sich stets um handverlesene Prozessoren, die mit verflüssigten Gasen gekühlt werden - also eine reine Demonstration des technisch machbaren.

Diesmal ließen die Mitarbeiter von Intels COO Paul Otellini erstmals das Demo-System vorsätzlich abstürzen. Bei 4,684 Gigahertz warf Windows XP einen Bluescreen aus. Diese Frequenz erreichte das System nur für einen Moment, der nicht mehr im Bild festzuhalten war. Zuvor hatte Intel das System mit einer einzigen Anwendung gezeigt, einer Beta-Version des Spiels "Asherons Call 2".

Rekord eingestellt: Ab 4,1 GHz zeigte Intel nur noch dieses Tool. (Quelle: www.tecchannel.de)

Danach wurde das bekannte Frequency ID Utility gestartet, das dann 4,1 Gigahertz anzeigte. Diese Frequenz hatte man bereits auf der letzten CeBIT gezeigt. Das Demo-System stand einmal mehr nicht auf der Bühne. Intel hatte es in einem als "Secret Room" beschrifteten Kabuff hinter den Kulissen versteckt, die eigentliche Demonstration wurde wieder einmal nur per Video ins Auditorium übertragen.

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