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Pentagon unter Beschuss

09.08.2000 | 16:10 Uhr |

Bereits vor einigen Wochen hatte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf der Hacker-Convention "Defcon 8.0" die Hacker gebeten, von den Angriffen auf das Pentagon abzusehen und sich für die Regierung oder Privatindustrie einzusetzen - ohne Erfolg.

Trotz der vergangenen Appelle sehen wir keinen Rückgang der Angriffe, sagte Richard Schaeffer, Leiter der "Cyber-Security"-Abteilung im Pentagon.

Nach Aussagen von General John Campbell, dem ehemaligen Vize-Direktor der Defense Information Systems Agency, ist die Zahl der Angriffe von 5.844 im Jahr 1998 auf 22.144 im Jahr 1999 angestiegen.

Die große Masse der Angriffe schreibt Schaeffer jedoch Freizeithackern zu, nicht potenziellen ausländischen Gegnern. Aus diesem Gunde riefen die Behörden schon in der Vergangenheit mehrfach dazu auf, die Angriffe einzustellen und sich stattdessen der Verteidigung zu widmen.

Darauf haben "Freizeit"-Hacker offensichtlich keine Lust. Bis zum 4. August sind nach Angaben einer Sprecherin bereits 13.998 Angriffe gezählt worden. (PC-WELT, 09.08.2000, sw)

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