Wahr oder PR-Gag?

Apple-Mitarbeiter lässt iPhone 5 in Kneipe liegen

Donnerstag, 01.09.2011 | 11:25 von Panagiotis Kolokythas
Bildergalerie öffnen Mexikanische Cocktails gibt´s im Cava22 in San Francisco
Ein Apple-Mitarbeiter scheint erneut ein bisher unveröffentlichtes iPhone in einer Kneipe liegen gelassen zu haben.
Ein Apple-Mitarbeiter besuchte Ende Juli ein mexikanisches Restaurant und Bar Cava22 in San Francisco. Das ist an sich nicht spektakulär. Das der betreffende Apple-Mitarbeiter den Laden verließ und dort ein bisher unveröffentlichtes iPhones liegen ließ, macht den Fall aber äußerst interessant. Genau das ist nämlich laut einem Bericht des US-IT-Dienstes Cnet passiert. Demnach habe ein Sicherheits-Team von Apple anschließend versucht, dass Gerät über mehrere Tage wiederzufinden. Vergeblich. Der Finder des Smartphones soll das Gerät für 200 US-Dollar über den US-Kleinanzeigen-Webdienst Craiglist verkauft haben. Genauere Details zu dem Gerät, bei dem es sich um ein iPhone 5 gehandelt haben könnte, wurden bisher nicht bekannt.

Apple wollte sich gegenüber Cnet nicht zu dem Fall äußern und die Polizei in San Francisco teilte mit, dass Apple keinerlei Verlust eines Geräts in einer Bar in San Francisco bei ihr gemeldet habe. Die Quelle, auf die sich Cnet dagegen beruft, berichtet dagegen, dass Apple den Fall bei der Polizei in San Francisco gemeldet habe und den Wert des verlorenen Geräts mit "unbezahlbar" angegeben habe.

Laut der Quelle habe Apple den Standort des Geräts bis zu einem Wohnhaus in einem Stadtteil von San Francisco zurückverfolgen können. Apple-Ermittler und Polizisten sollen in dem Wohnhaus einen Mann befragt haben, der zugab, an dem Abend im Cave22 gewesen zu sein, als das iPhone verloren ging. Der Mann gab allerdings an, nichts von einem liegen gelassenen Gerät zu wissen und gestattete den Polizisten und den Apple-Ermittlern die Durchsuchung seiner Wohnung, die ergebnislos blieb. Auch als die Apple-Ermittler dem Mann abschließend Geld für das Gerät anboten, bestritt er etwas über das Gerät zu wissen.

Der Besitzer von Cave22 erklärte, er habe mehrere Anrufe von einem Mann im August erhalten, der nachfragte, ob ein iPhone  gefunden wurde. "Ich sollte die Drinks vielleicht nicht mehr so stark machen", erklärte der Wirt gegenüber Cnet.

Im vergangenen Jahr vergaß ein Apple-Mitarbeiter in einem Biergarten in Redwood City (Kalifornien) einen iPhone-4-Prototyp, der schließlich nach einer Zahlung von 5000 US-Dollar bei einem US-Blog landete.

Vielleicht ist auch die ganze Geschichte nur ein neuer PR-Gag von Apple, der schon mal das Interesse an dem iPhone 5 wecken soll. Das iPhone 5 wird voraussichtlich noch im September vorgestellt.

Donnerstag, 01.09.2011 | 11:25 von Panagiotis Kolokythas
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (8)
  • CaptainPicard 19:07 | 01.09.2011

    Ich glaube, gestern stand auch in der Zeitung, daß in China ein Sack Reis umgekippt ist.

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  • hoobbithasser 18:59 | 01.09.2011

    Zitat: brzl
    Ich suche Partner die sich an einerSammelklage gegen Apple beteiligen. Gegenstand der Anklage: Beim Lesen, dass schon wieder in einer Kneipe mit südländischem Anstrich ein Apple-Mitarbeiter ein i-Phone vergessen hat, wurde ich von einem heftigen Gähnkrampf überwältigt.
    Sie können nicht klagen, da es sich bei den Applemitarbeitern um hammerharte Alkoholiker zu handeln scheint. Wer sonst treibt sich in Kneipen rum um dort mit seinem iPhone anzugeben bis er es (im Suff) verliert. Die können für ihre Taten nicht verantwortlich gemacht werden.

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  • Didier K. 18:16 | 01.09.2011

    Reiner PR-Gag.

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  • deoroller 16:31 | 01.09.2011

    Ich bevorzuge "Beutelschneider & Bluffer". :totlach:

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  • brzl 16:06 | 01.09.2011

    Gesucht

    Ich suche Partner die sich an einerSammelklage gegen Apple beteiligen. Gegenstand der Anklage: Beim Lesen, dass schon wieder in einer Kneipe mit südländischem Anstrich ein Apple-Mitarbeiter ein i-Phone vergessen hat, wurde ich von einem heftigen Gähnkrampf überwältigt. Dies führte zu einer Luxation der Mandibula (Ausrenken des Unterkiefers). Diese schwere Verletzung auf Grund des Fehlverhaltens von Apple Inc. führe zu gravierenden Einschränkungen in meiner Lebensqualität: Ich kann mich nur noch von unschmackhafter Kraftbrühe ernähren, mein Liebesleben weist seit dem Vorfall einschneidende Defizite auf: da ich nur noch unartikuliere Laute auszustossen vermag, ist mein Recht auf freie Meinungsäusserung (under Article 19 of the Universal Declaration of Human Rights ) verletzt. (Diese Aufstellung ist unvollständig und wird bei Einreichung der Klage noch um 37 weitere Punkte ergänzt). Angesichts dieses krassen Fehlverhaltens von Apple werde ich eine Klage um Schmerzensgeld und Schadenersatz im Umfang von EUR 87 000 000 einreichen. Wer sich an der Sammelklage beteiliegen will , wende sich direkt an die Anwaltssocietät Geyer, Schnapphahn und Partner.

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