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Peercast: Internet-Radiosender mit Gnutella-Technologie

15.07.2002 | 16:23 Uhr |

Peer-to-Peer-Netzwerk mal anders: Statt den Anwendern die Möglichkeit zu geben, miteinander (Musik-)Dateien zu tauschen, möchte Peercast.org das Netzwerk dazu nutzen, Anwendern zu ermöglichen, auf einfache Weise Internet-Radio-Sender zu erstellen und diese auch weltweit ausstrahlen zu können. Dabei werden die Musikdateien nicht komplett übertragen, sondern liegen nur als Stream vor.

Peer-to-Peer-Netzwerk mal anders: Statt den Anwendern die Möglichkeit zu geben, miteinander (Musik-)Dateien zu tauschen, möchte Peercast.org das Netzwerk dazu nutzen, Anwendern zu ermöglichen, auf einfache Weise Internet-Radio-Sender zu erstellen und diese auch weltweit ausstrahlen zu können. Dabei werden die Musikdateien nicht komplett übertragen, sondern liegen nur als Stream vor.

Peercast.org nutzt für sein Projekt das Gnutella-Protokoll in der Version 0.6. Dieses Protokoll sorgt dafür, dass die Anwender in Echtzeit Streams miteinander tauschen können. Bei Gnutella gibt es keinen zentralen Server, so dass jeder Anwender anonym gleichzeitig Streams empfangen und senden kann.

Für die Macher der Internet-Radiosender soll Peercast sehr bandbreitenschonend sein, so dass selbst Besitzer eines 56K-Modems problemlos senden können. Das versprechen jedenfalls die Macher.

Derzeit kann eine frühe Beta-Version 0.103 von Peercast heruntergeladen werden. Eine Installation ist nicht notwendig. Lediglich die heruntergeladene Datei muss gestartet werden und schon kann es losgehen. Der Download von Peercast umfasst 80 Kilobyte.

Download von Peercast 0.103 BETA

Gnutella-Pionier gestorben (PC-WELT Online, 09.07.2002)

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