Pebble

Android-Armbanduhr-Entwickler von Pebble sammeln 3,5 Millionen Dollar

Dienstag, 17.04.2012 | 16:49 von Benjamin Schischka
Armbanduhr Pebble
Vergrößern Armbanduhr Pebble
Für die Entwicklung der Armbanduhr Pebble spendeten Interessierte über 3,5 Millionen Dollar. Pebble soll mit Android-Phones und dem iPhone funktionieren.
Der Entwickler Eric Migicovsky bastelt zusammen mit einem Team an der Smart Watch Pebble. Wir berichteten . Diese soll via Bluetooth mit dem iPhone oder Android-Smartphone verbunden sein und beispielsweise am Handgelenk vibrieren, wenn ein Anruf reinkommt. Der Bildschirm nutzt die E-Paper-Technik und lässt sich mit Apps anpassen. Beispielsweise verwandelt sich die Uhr am Fahrrad in ein Tachometer, auf der Party in eine Fernbedienung für die Musikanlage und beim Golfen in einen Entfernungsmesser.

Eine weitere Besonderheit von Pebble ist die Art der Entwicklung. Migicovsky finanziert das Projekt über die Crowd-Funding-Plattform Kickstarter.com . Jeder der will, kann einen gewissen Betrag spenden und erhält im Gegenzug vom Projekt-Leiter vorher festgelegte Gegenleistungen. Im Fall von Pebble muss man mindestens 1 Dollar spenden. Wer aber 115 Dollar spendet, bekommt eine der fertigen Uhren gratis – vorausgesetzt natürlich, die Finanzierung für das Projekt kommt zustande. Und das tut sie im Fall Pebble auch: 100.000 Dollar wollte das Team wenigstens zur Uhren-Produktion sammeln. Zum Zeitpunkt der Artikelrecherche hat es schon mehr als 3,5 Millionen Dollar zusammen. Damit, so das Pebble-Team, sind sie das bislang höchstdotierte Kickstarter-Projekt.

Das Geld jenseits der 100.000 Dollar soll aber nicht – wie bei Kickstarter-Projekten üblich – einfach auf das Sparkonto der Entwickler fließen. Von dem restlichen Geld wollen sie der Uhr weitere Funktionen spendieren. Beispielsweise soll Pebble dank der vielen Spender nun auch wasserdicht werden. Außerdem soll ein Developer-SDK veröffentlicht werden, damit sich viele Entwickler für die App-Entwicklung finden.

Das Projekt läuft noch 31 Tage. Bis dahin wird der Spendenberg vermutlich noch zunehmen.

Dienstag, 17.04.2012 | 16:49 von Benjamin Schischka
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