2195595

PayPal streicht Käuferschutz für Crowdfunding-Kampagnen

10.05.2016 | 16:54 Uhr |

PayPal will den Käuferschutz bei Zahlungen an Crowdfunding-Projekte oder Glücksspielanbieter aufheben.

In den USA, Kanada, Brasilien und Japan schränkt PayPal seinen Käuferschutz ab dem 25. Juni stark ein . Er gilt dann nicht mehr für Zahlungen an Behörden, Crowdfunding-Projekte oder an Glücksspielanbieter. In Deutschland sollen die AGB hingegen nicht geändert werden.

Speziell bei Crowdfunding-Kampagnen will sich PayPal damit von Rückzahlungen befreien, die immer dann fällig werden, wenn Projekte scheitern. Schon mehrfach sperrte PayPal in der Vergangenheit die gesammelten Gelder von Crowdfunding-Projekten, bis diese nachweisen konnten, dass sie ihr Vorhaben auch umsetzen.

Generell kann es bei per Schwarmfinanzierung realisierten Projekten immer wieder zu Problemen kommen. So reichen die gesammelten Gelder häufig nicht aus, Lieferanten springen ab oder die Zuständigen verschwinden mit den von den Nutzern beigesteuerten Summen.

Erfolgsgeheimnis – so nutzen Sie Kickstarter & Co optimal

0 Kommentare zu diesem Artikel
2195595