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Patentverletzung: Microsoft zahlt 60 Millionen Dollar

29.12.2003 | 15:36 Uhr |

Für die Verletzung von Patenten im Zusammenhang mit so genannter Whiteboard-Technik durch seine inzwischen abgekündigte "Netmeeting"-Software zahlt Microsoft 60 Millionen Dollar an die SPX-Tochter Imagexpo LLC.

Für die Verletzung von Patenten im Zusammenhang mit so genannter Whiteboard-Technik durch seine inzwischen abgekündigte "Netmeeting"-Software zahlt 60 Millionen Dollar an die SPX-Tochter Imagexpo LLC. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation " Computerwoche ". Ein Gericht hatte den Redmonder Konzern Mitte November für entsprechend schuldig befunden und zur Zahlung von 62,3 Millionen Dollar verurteilt.

Seinerzeit hielt sich Microsoft für unschuldig und erwog eine Berufung. Durch die jetzt angekündigte Zahlung werde die Angelegenheit aus der Welt geschafft, erklärte Konzernsprecherin Stacy Drake. Im Zuge der Einigung habe man die Imagexpo-Patente in Lizenz genommen. Sie wisse nicht, ob die Technik in Microsofts aktueller Konferenzsoftware "Office Live Meeting" eingesetzt werden solle, so Drake weiter.

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