Patentstreit

Verkaufsverbot für Samsungs Galaxy Nexus

Sonntag den 01.07.2012 um 13:43 Uhr

von Denise Bergert

Samsung Galaxy Nexus 16GB silber
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© Samsung
Samsung darf sein Smartphone Galaxy Nexus in den USA vorerst nicht mehr verkaufen. Das Gerät verletzt angeblich Patentrechte von Konkurrent Apple.
Die nächste Runde im Patentrechtsstreit zwischen Samsung und Apple ist eingeläutet. So konnte der iPhone-Hersteller vor einem US-Gericht nun ein einstweiliges Verkaufsverbot für das Samsung-Smartphone Galaxy Nexus erwirken. Der Grund: Das Gerät verletzt angeblich Apple-Patente. Als Gewinner kann sich Apple mit dem vorübergehenden Verkaufsverbot jedoch noch nicht betrachten.

Ein endgültiges Urteil wird den Mutmaßungen zufolge erst im Laufe des Prozesses in den nächsten Monaten gefällt werden. Um dieses überhaupt beginnen zu können, musst Apple nun eine Sicherheits-Summe in Höhe von 95 Millionen US-Dollar hinterlegen. Der Betrag könnte dann dazu genutzt werden, die Schadenersatz-Ansprüche von Samsung zu begleichen, sollte der koreanische Konzern das Verfahren gegen Apple gewinnen.

Im aktuellen Patentrechtsstreit zwischen Apple und Samsung sieht Apple gleich mehrere seiner Patente im Galaxy Nexus verletzt. So sollen sich in dem Smartphone an Siri angelegte Code-Schnipsel finden, die sich an Apples Spracherkennungssoftware orientieren. Ob Apple seinen schärfsten Konkurrenten mit dem aktuellen Verfahren tatsächlich wird ausbremsen können, bleibt abzuwarten.

Samsung Galaxy S3 im Test-Video
Samsung Galaxy S3 im Test-Video

Sonntag den 01.07.2012 um 13:43 Uhr

von Denise Bergert

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • Calahan44 17:29 | 02.07.2012

    oh Äpfelchen

    Wenn man mit Qualität nicht mehr Punkten kann, versucht man halt über das Gericht Konkurrenten auszuschalten - schwache Nummer vom abgebissenen Apfel - aber Erwartungsgemäß. Wenn sich der Markt langsam anders orientiert, und man sieht wie die Pfründe schwinden ist man anscheinend auch bereit mit allen Methoden den Erfolg eines Anderen zu verhindern. Das wird aber nicht gelingen.
    Und auch noch die Begründung: Teile des Siri.dingsda Programms wurden in der Software des Nexus entdeckt. Da muß man ja lachen...In JEDER Software, ob Office, Bildbearbeitung oder sonstwo könnte man Programmierteile oder Inhalte eines anderen Produkts finden - sollte so einem Unfug gerichtlich Recht gegeben werden, steht Megaklagewellen nichts mehr im Weg.

    Zu APPLE: Besser, besser sein, mehr Zeit auf die Qualität des eigenen Produkts legen und weniger Zeit und Geld verplempern um Konkurrenten unsinnigerweise vor den Kadi zu ziehen. Armutszeugnis für den bereits nicht mehr nur angebissenen Apfel, denn dieser beginnt bereits das Schimmeln !

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