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Samsung Galaxy Tab 10.1N erscheint demnächst in Deutschland

17.11.2011 | 12:45 Uhr |

Samsung und Apple befinden sich im Klinsch und versuchen sich gegenseitig die Geschäfte in Deutschland zu vermiesen. Samsung will Apple ein Schnippchen schlagen und modifiziert das Gehäuse des Galaxy Tab 10.1 und bringt es als 10.1N in den Handel.

Im Patentstreit zwischen Samsung und Apple will der koreanische Konzern eine modifizierte Version des Samsung Galaxy Tab 10.1 in Deutschland auf den Markt bringen. Galaxy Tab 10.1N soll das neue Modell heißen, bei dem unter anderem die Gestaltung des Displays überarbeitet wurde. Dieser soll nun nicht mehr fast die gesamte Vorderseite des Tablets bedecken, sondern wird jetzt deutlich durch einen Rahmen eingefasst. Des Weiteren sollen wohl die Lautsprecher in diesen Rahmen eingelassen sein.

Die beiden Geräte im Vergleich: oben das neue Galaxy Tab 10.1N, unten das ältere Galaxy Tab 10.1.
Vergrößern Die beiden Geräte im Vergleich: oben das neue Galaxy Tab 10.1N, unten das ältere Galaxy Tab 10.1.
© mobiflip.de

Samsung feilte auch am Android-Betriebssystem und bietet es auf dem Galaxy Tab 10.1N in der neueren Version 3.2 (Honeycomb) statt 3.1 an. Im Bezug auf die Hardware wie CPU oder Arbeitsspeicher soll sich im Gegensatz zum Vorgänger nichts geändert haben. Samsung will das Tablet kommende Woche in Deutschland in den Handel bringen.

Samsung versus Apple

Apple ließ den Verkauf des Samsung Galaxy Tab 10.1 in Deutschland gerichtlich verbieten . Beide Konzerne beschuldigen sich gegenseitig des Ideenklaus und verklagen sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern. Samsung legte  Widerspruch ein und das Oberlandesgericht Düsseldorf wird kurz vor Weihnachten eine Entscheidung fällen.

Vor kurzem erst hatte Motorola vor dem Landgericht Mannheim den Verkauf des iPhone 4S verbieten lassen. Dieses Verkaufsverbot richtet sich jedoch an die Muttergesellschaft Apple Inc. Hierzulande vertreibt aber Apple Deutschland GmbH die Geräte, weswegen Apple die iPhones trotz des Urteils nicht aus den Regalen nehmen musste. Hier legte Apple Widerspruch ein, ein Urteil in diesem Fall steht noch aus.

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