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Linus Torvalds unterstellt Microsoft Bluff-Strategie

04.02.2008 | 12:34 Uhr |

Linus Torvalds hat im Dauerzwist mit Microsoft wegen angeblicher Patentverletzungen durch Linux-Software klar Position bezogen: Microsoft würde nur bluffen.

Mit geradezu kalendarischer Regelmäßgkeit wirft Microsoft der Linux-Community vor, geistiges Eigentum zu verletzen und patentrechtlich geschützte Technologien der Redmonder Softwareschmiede unrechtmäßig zu benutzen. Den Beweis für diese Vorwürfe blieben die Redmonder aber bislang schuldig. Jetzt hat Linux-Urgestein Linus Torvalds in dem Streit klar Position bezogen.

Torvalds spricht den Vorwürfen von Microsoft jede Rechtmäßigkeit ab. Der Redmonder Gigant würde nur bluffen, ohne tatsächlich Trümpfe in der Hand zu halten. Bei Microsofts Kampagne würde es sich nur um einen Marketing-Trick handeln. Microsoft möchte einfach nur Unsicherheit, Zweifel und Furcht auf dem Markt erzeugen, das sei alles. Zudem meint Torvalds, dass ein von Gerichten bereits verurteilter Monopolist nicht seinerseits Andere vor den Kadi zerren dürfe oder solle. Die meisten Rechtsanwälte von Microsoft würden sogar von einer Patentklage abraten, ist sich Torvalds sicher.

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