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Apple fordert Import-Stopp für Nokia-Handys

18.01.2010 | 14:46 Uhr |

Wie du mir, so ich dir. Das scheint die Strategie zu sein, mit der Apple im Patentstreit mit Nokia dagegenhält. Das kalifornische Unternehmen hat eine Beschwerde bei der US-Außenhandelsbehörde International Trade Commission (USITC) eingereicht, in der ein Importverbot für alle Handys und Computer von Nokia gefordert wird.

Die Produkte des finnischen Marktführers sollen Patente von Apple verletzen.

Damit geht der Patentstreit zwischen Apple und Nokia in eine neue Runde. Er begann mit einer Klage Nokias vor einem US-Gericht im Oktober 2009. Der iPhone-Hersteller soll zehn Patente des finnischen Marktführers verletzen, die fundamental für den Betrieb von GSM, UMTS und WLAN in Mobiltelefonen sind. Speziell soll es um die Nutzung von Standards für drahtlose Datenkommunikation gehen, sowie die Kodierung von Sprache und Verschlüsselungsverfahren. Die Klage liegt dem Federal District Court im US-Bundesstaat Delaware vor. Sie betrifft alle iPhone-Modelle, die seit der Einführung im Sommer 2007 verkauft wurden.

Apple antwortete Mitte Dezember letzten Jahres mit einer Gegenklage . Mit seinen Produkten soll Nokia gegen 13 Patente des Unternehmens verstoßen, teilte der kalifornische Hersteller mit. Um welche Patente es sich handelt, verriet er nicht. Daraufhin reichte Nokia Ende Dezember 2009 eine Beschwerde wegen unerlaubter Verwendung von sieben Patenten bei der USITC ein und forderte ein Importverbot für nahezu alle Apple-Produkte.

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