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Verkaufsverbot für Apple- und Samsung-Geräte in Südkorea

27.08.2012 | 05:29 Uhr |

Aufgrund eines Patentrechtsstreits wurden mehrere mobile Endgeräte von Samsung und Apple aus den südkoreanischen Händlerregalen verbannt.

Nicht nur in den USA führen Apple und Samsung in der vergangenen Woche einen aufsehenerregenden Patentrechtsstreit, auch in Südkorea standen sich die beiden Konzerne vor Gericht gegenüber. Im Rahmen des Prozesses zogen nun beide Unternehmen den Kürzeren. So muss Apple sein iPhone 3GS, das iPhone 4, das iPad und das iPad 2 vorerst aus den koreanischen Händlerregalen entfernen.

Samsung muss hingegen vorläufig auf den Verkauf von Galaxy S1, Galaxy S2, Galaxy Tab und Galaxy Tab 10.1 verzichten. Laut dem Richterspruch hat der Elektronik-Konzern Apples Patent zur so genannten „Bounce Back“-Funktion verletzt, die Nutzer daran hindert, auf einen leeren Bildschirm zu scrollen.

Samsung muss 1 Milliarde US-Dollar Strafe an Apple zahlen

Apple wurde ebenfalls der Verletzung zweier Patente für schuldig befunden. So nutze der US-Konzern widerrechtlich Telekommunikations-Standards, an denen Samsung ein Patent hält. Weiterhin zahle Apple keine Patentgebühren für eine Technik, die der Übertragung von Daten zwischen mehreren Geräten dient.

Im Patentrechtsstreit zwischen Apple und Samsung in den USA fiel am Wochenende nun ebenfalls das lang erwartete Urteil. So befanden die Geschworenen Samsung der Verletzung von Apple-Patenten für schuldig. Für den koreanischen Konzern zieht das eine Strafzahlung in Höhe von 1,05 Milliarden US-Dollar nach sich.

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