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Patentideen: Eine Cola, einen Big Mac und Teil zwei von King Kong bitte

07.12.2005 | 14:51 Uhr |

Patenteinreichungen geben oft einen Hinweis darauf, was mittelfristig auf Endanwender zukommen könnte. Oft betreffen sie urheberrechtliche Restriktionen, manchmal sind sie auch sehr aufschlussreich. Wie eine Anmeldung von Disney, die eine Methode beschreibt, bei der Filme oder andere Daten Stück für Stück auf tragbare Media Player geladen werden - jedes Mal wenn ein Restaurant aufgesucht wird, um eine Mahlzeit einzunehmen.

Viele tragbare Media Player oder Spielekonsolen wie die PSP verfügen über eine Wireless-Funktion. Dies und der Umstand, dass die Geräte auch die Möglichkeit bieten, (größere) Inhalte, wie beispielsweise Filme, zu speichern, möchte sich Disney zukünftig zu Nutze machen. Allerdings nur, wenn dem Unternehmen das eingereichte Patent auch zugesprochen wird.

Darin wird eine Methode beschrieben, mit der Filme, Spiele, Musik oder andere Daten per Funknetz auf tragbare Media Player übertragen werden. Als Ort für ein solches Netzwerk gibt Disney beispielsweise ein Restaurant an (Disney und McDonald's kooperieren in diesem Zusammenhang bereits seit Jahren). Sollte das System zum Einsatz kommen, würden Anwender mit dem Kauf einer Mahlzeit das Recht erhalten, Inhalte auf den Media Player herunter laden zu dürfen.

Was hat nun das Restaurant davon? Ganz einfach: Filme oder andere große Downloads wären zu umfangreich, um in kurzer Zeit übertragen zu werden. Daher würden die Inhalte gesplittet werden und der Nutzer müsste mehrmals in das Restaurant gehen, um alle Teile erhalten zu können. Und jedes Mal muss etwas gegessen werden.

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