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Patent-Deal: Linspire unterzeichnet Vereinbarung mit Microsoft

14.06.2007 | 12:59 Uhr |

Die Firma Linspire hat einen Vereinbarung mit Microsoft unterzeichnet. Der Vertrag über geistiges Eigentum sieht vor, dass Linux-Kunden der Firma vor Patentansprüchen seitens Microsoft geschützt werden.

Microsoft behauptet sein einiger Zeit, dass Linux und damit zusammenhängende Software in nicht unerheblichem Maße Patente des Softwaregiganten – es ist die Rede von 235 Stück - verletzen würde. Konkrete Informationen, etwa eine Liste mit den Patenten, die angeblich davon berührt sein sollen, stehen aber noch aus.

Dass hält Firmen wie Novell oder Xandros aber nicht davon ab, Verträge mit Microsoft auszuhandeln, die den Schutz ihrer Kunden vor künftigen Patentklagen seitens Microsoft garantieren sollen. Linspire macht es jetzt ebenso und wird mit Microsoft dabei in mehreren Bereichen kooperieren.

Linspire wird mit Novell und Microsoft daran arbeiten, einen Open-Source Konverter zu entwickeln, der es Nutzern von Open Office und Microsoft Office einfacher macht, Dokumente untereinander auszutauschen. Die Firma hat zudem Microsofts RT Audio Codecs lizensiert, um seinen Pidgin Instant Messenger kompatibel mit dem Windows Live Messenger und anderen Microsoft-Produkten zu machen.

Ein Teil der Vereinbarung besagt auch, dass Linspire Windows Media 10 in künftigen Fassungen seines Betriebssystems unterstützen wird. Die Firma hat sich auch einverstanden erklärt, Windows Live Search als Standard-Such-Engine in Linspire 5.0 einzurichten.

Finanzielle Details der Vereinbarung zwischen Linspire und Microsoft wurden nicht bekannt gegeben.

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