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Patch-Day Teil 2: Sieben Flicken für Windows XP & Co.

15.02.2006 | 10:13 Uhr |

Microsoft hat anlässlich des Patch-Days im Februar insgesamt sieben Sicherheitsupdates veröffentlicht. Fünf davon betreffen auch Windows XP mit installiertem Service Pack 2.

Mit zahlreichen Updates flickt Microsoft auch in diesem Monat bekannt gewordene Sicherheitsanfälligkeiten in seinen Produkten. Zwei der per Update geschlossenen Sicherheitslücken werden als kritisch eingestuft. Bei den fünf anderen wird der Schweregrad mit "Hoch" angegeben.

Microsoft Security Bulletin MS06-004
Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer (910620)
Schweregrad: kritisch
Das Grafikwiedergabemodul weist eine Sicherheitsanfälligkeit auf, die eine Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen kann.
Betroffene Betriebssysteme: Windows 2000 SP 4
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Microsoft Security Bulletin MS06-005
Sicherheitsanfälligkeit in Windows Media Player kann Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen (911565)
Schweregrad: kritisch
In der Art, wie Windows Media Player bestimmte Dateien verarbeitet, liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die das Ausführen von Code von Remotestandorten aus ermöglichen kann.
Betroffene Betriebssysteme: Windows 98, ME, 2000 (SP 4), XP (SP 1 / SP 2), XP x64, Server 2003
Betroffene Programme: Windows Media Player 7.1, Windows Media Player 9, Windows Media Player 10
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Microsoft Security Bulletin MS06-006
Sicherheitsanfälligkeit im Windows Media Player-Plug-In kann bei Internetbrowsern anderer Hersteller die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen (911564)
Schweregrad: hoch
Im Windows Media Player Plug-In für Internetbrowser, die nicht von Microsoft stammen, liegt eine Sicherheitsanfälligkeit hinsichtlich der Codeausführung von Remotestandorten aus vor.
Betroffene Betriebssysteme: Windows 2000 (SP 4); XP (SP 1 / SP 2), XP x64, Server 2003
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Microsoft Security Bulletin MS06-007
Sicherheitsanfälligkeiten in TCP/IP können zu einem Denial-of-Service-Angriff führen (913446) Schwerergrad: hoch
Bei dieser Sicherheitsanfälligkeit kann ein Angreifer ein speziell gestaltetes IGMP-Paket senden, das bewirken könnte, dass das betroffene System nicht mehr reagiert.
Betroffene Betriebssysteme: XP (SP 1/SP 2), XP x64, Server 2003
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