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Microsoft stopft neun Lücken in Windows & Co.

15.07.2009 | 10:00 Uhr |

Microsoft hat zum Patch-Day im Juli sechs Sicherheitsbulletins veröffentlicht. Insgesamt werden in diesem Monat neun Sicherheitslücken geschlossen, von denen Microsoft sechs Lücken als kritisch bewertet.

Auch für die beiden kürzlich bekannt gewordenen DirectShow-Lücken werden per Update geschlossen. Wichtig für Administratoren: Das Sicherheitsupdate für Virtual PC/Server erfordert einen Neustart, weist den Admin aber nicht darauf hin. Daher sollten Admins einen manuellen Neustart einplanen.

Das Anti-Malware-Tool hat Microsoft ebenfalls in der neuen Version 2.12 veröffentlicht, das knapp 150 Schädlinge erkennt und bekämpft.

Hinweis: Nutzen Sie den folgenden Überblick, um die Details zu den veröffentlichten Updates zu erfahren. Die Updates selbst sollten Sie mit der in Windows integrierten Update-Funktion installieren. So stellen Sie sicher, dass Sie alle relevanten Updates erhalten.

Die Details zu den Sicherheits-Bulletins:

Microsoft Security Bulletin MS09-028
Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft DirectShow kann Remotecodeausführung ermöglichen (971633)
Schweregrad: kritisch
Betroffene Systeme/Software: Windows 2000 SP4, Windows XP SP2, Windows XP x64, Windows Server 2003; DirectX 7.0, DirectX 8.0, DirectX 9.0 (a, b, c)
Beschreibung:
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft DirectShow. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete QuickTime-Mediendatei öffnet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
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Microsoft Security Bulletin MS09-029
Sicherheitsanfälligkeiten im Embedded OpenType-Schriftartmodul können Remotecodeausführung ermöglichen (961371)
Schweregrad: kritisch
Betroffene Systeme/Software: Windows 2000 SP4, Windows XP SP2/SP3, Windows XP x64, Windows Server 2003, Windows Vista SP1/SP2, Windows Vista x64, Windows Server 2008
Beschreibung:
Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in der Microsoft Windows-Komponente des Embedded OpenType (EOT)-Schriftartmoduls. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, dem es gelingt, eine dieser Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen, kann von einem Remotestandort aus vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
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Microsoft Security Bulletin MS09-030
Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office Publisher kann Remotecodeausführung ermöglichen (969516)
Schweregrad: wichtig
Betroffene Systeme/Software: Publisher 2007 SP1, Office System 2007 SP1
Beschreibung:
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office Publisher, die Remotecodeausführung ermöglichen kann, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Publisher-Datei öffnet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
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