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Forschung

Passwort der Zukunft wird per Gedankenübertragung eingegeben

11.04.2013 | 05:33 Uhr |

Forscher der UC Berkeley School of Information wollen herkömmliche Passwörter mit so genannten „Passthoughts“, also Passgedanken, ersetzen.

Sich alle Passwörter für Email-Accounts, soziale Netzwerke oder Finanz-Services zu merken, wird immer schwieriger. Forscher der UC Berkeley School of Information wollen dem Zeichen- und Buchstaben-Chaos nun ein Ende setzen. Der Ansatz ist dabei nicht etwa ein neues Tool, das sich die Passwörter merkt, sondern die Messung von Hirnströmen.

Die Grundlage bildet eine Biosensoren-Technik, die als Headset schon zum Preis von knapp 100 US-Dollar erhältlich ist. Die kabellose Peripherie kann per Bluetooth mit dem Computer verbunden werden. Das Resultat: Passwörter werden nicht mehr eingegeben, sondern gedacht. Die so genannten „Passthoughts“, also Passgedanken, werden über ein EEG-Signal (Elektroenzephalogramm) direkt an der Stirn des Nutzers ausgelesen.

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Andere Alternativen wären Fingerabdruck- oder Retina-Scanner. Beide Technologien sind jedoch noch recht teuer. Das NeuroSky Mindset ist hingegen erschwinglich und auch vor Hackern sicher. Laut den Experten sind die Hirnströme jedes Menschen anders. Selbst wenn jemand den Passgedanken herausfinden würde, könnte er sich über sein EEG-Signal nicht damit einloggen.

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