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Sicherheit

Password Depot 7 speichert alle Zugangsdaten

01.03.2013 | 10:46 Uhr |

Acebit hat Password Depot 7 und Password Depot Free veröffentlicht. Es unterstützt nun auch Firefox 19 und Chrome 23 sowie die Cloudspeicher Dropbox, Google Drive und Microsoft SkyDrive.

Das altbekannte Problem: Passwörter dürfen nicht zu einfach sein, sonst kann sie jeder Hacker leicht knacken. Doch wenn man sich für die vielen Dienste, die man nutzt, richtig starke Passwörter ausdenkt, dann sind die grauen Zellen heftig gefordert. Und die Gefahr des Vergessens denkbar groß. Hier schafft ein Passwort-Tresor oder Passwortmanager Abhilfe. Wie Password Depot 7 und Password Depot Free von Acebit. Beide Tools legen alle Zugangsdaten, Kennwörter und weitere wichtige Daten in einer einzigen Datei auf dem PC, Tablet oder Smartphone ab. Natürlich verschlüsselt und zwar mit AES 256. Sie müssen sich danach nur noch dieses eine Passwort merken und können sich damit auf allen Webseiten und bei allen Ihren Diensten anmelden.
 
Dank der kostenlosen Apps für Android und iOS können Nutzer auch von unterwegs jederzeit auf die in Password Depot hinterlegten Kennwörter zugreifen und die Kennwörterdatei beliebig verändern. Für Windows Phone gibt es derzeit allerdings noch keine App. Auf Wunsch kann der Passwort-Manager auch auf einem USB-Stick installiert werden, so dass der Nutzer alle Kennwörter immer mit dabei hat. Außerdem hilft das Programm beim Erstellen von sicheren, unknackbaren Kennwörtern.

Neuerungen von Password Depot 7

Zu den Neuerungen in Version 7 gehört unter anderem die Implementierung von Addons für die Browser Firefox 19 und Chrome 23. Die Addons erkennen Acebit zufolge Webadressen, für die in Password Depot Kennwortdaten hinterlegt sind und füllen daraufhin die zu den Adressen gehörigen Daten automatisch in die Logins der URLs. Außerdem unterstützt Password Depot nun auch die Cloud-Services Dropbox, Google Drive und Microsoft SkyDrive.

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Für den Fall, dass die von Ihnen genutzten Dienste nur nach bestimmten Segmenten eines Kennworts, z.B. dem dritten, vierten und siebten Zeichen, fragen, ist Password Depot ebenfalls gerüstet.
 
Password Depot soll zudem wirksamer gegen Keylogger schützen, wie der Hersteller betont: Das virtuelle „Tippen“ per Maus auf der virtuellen Tastatur des Programms kann nun durch multiple, falsche Mauszeiger verschleiert werden.
 
Weiterhin hat Password Depot in Version 7 erstmals einen Papierkorb integriert, im dem gelöschte Kennwörter gespeichert werden. Diese lassen sich bei Bedarf wiederherstellen. Außerdem hat die Importfunktion eine Überarbeitung erfahren. Damit lassen sich Kennwörterdateien aus älteren Password-Depot-Versionen nun noch einfacher in die neue Version übernehmen.

Kostenpflichtige und kostenlose Version

Neben der kommerziellen Version Password Depot 7 steht auch die kostenlose Version von Password Depot, nämlich Password Depot Free, zum Download bereit.
 
Funktional ist die Freeware-Version nahezu identisch mit der kommerziellen Version. Die Eingabe der Kennwörter ist aber auf maximal 20 beschränkt. Außerdem kann nur eine Kennwörterdatei genutzt werden.

Preis, Systemvoraussetzung und Verfügbarkeit

Password Depot 7 kostet 29 Euro, der Upgradepreis beträgt für Besitzer der Version 6 9,95 Euro. Wer eine ältere Version von Passwort Depot besitzt, bekommt das Upgrade für 19,95 Euro. Sie können Password Depot 30 Tage lang testen. Wenn Sie die Software bis dahin nicht lizenziert haben, läuft sie als Freewareversion weiter. Password Depot Free ist wie der Name schon sagt kostenlos. Die Software läuft auf Rechner mit Windows XP, Vista, 7 oder 8 (32 und 64 Bit).
 

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