195190

Partnerschaften sichern virtuelle Marktplätze

13.02.2001 | 16:47 Uhr |

Nur weniger als 100 virtuelle Marktplätze, auf denen Unternehmen in Europa untereinander im Internet Handel treiben, werden auf dem Markt bestehen können. Dies hat eine Marktforschungsstudie nun ergeben.

Weniger als 100 virtuelle Marktplätze, auf denen Unternehmen in Europa untereinander im Internet Handel treiben, werden nach einer Analyse des Online-Marktforschungsinstitut Jupiter MMXI überleben.

Trotz dieser Konzentration wird sich der Umsatz auf diesen so genannten Business-to-Business-Plattformen in den kommenden drei Jahren rasant von derzeit 200 Milliarden Euro auf 1,8 Billionen Euro erhöhen, teilte Jupiter MMXI mit. Das ergab eine Untersuchung der nach Institutsangaben insgesamt rund 500 Online-Marktplätze vom Januar. Die komplette Analyse soll im April vorgelegt werden.

Durchsetzen würden sich jene, die ein "erfolgreiches Netz von Partnerschaften mit anderen Marktteilnehmern spannen", erläuterte der Analyst des Marktforschungsinstituts, James MacAonghus. Zu den nach Unternehmensangaben zehn besten Marktplätzen in Europa gehören die beiden deutschen Anbieter Goodex und Mondus. Goodex handelt im Netz mit Industriezubehör und Dienstleistungen, Mondus bietet einen Marktplatz für kleine und mittlere Unternehmen. Darüber hinaus reihen sich Anbieter aus Großbritannien, den Niederlanden, Schweden, Irland und Belgien unter den Top 10 ein.

Als Schlüsselfaktoren für den Erfolg eines Business-to-Business-Marktplatzes definiert Jupiter MMXI die hohe Anzahl an Handels-Transaktionen, den Rückhalt in der Industrie und eine enge Verknüpfung der Online-Angebote mit traditionellen Dienstleistungen wie lokalen Kundendiensten und Telefonservice rund um die Uhr. (PC-WELT, 13.02.2001, dpa/ lmd)

0 Kommentare zu diesem Artikel
195190