Partnerschaft mit Siemens

Neue GBit-Swiitches und WLAN-Router von Extreme

Freitag den 18.04.2008 um 12:25 Uhr

von Christian Löbering

Extreme Summit X350
Vergrößern Extreme Summit X350
© 2014
Durch eine Kooperation mit Siemens Enterprise Networks (SEN) ergänzt Extreme Networks seine neuen Switches um die passenden 802.11n-Router fürs WLAN.
Die Summit-Serie von Extreme Networks bekommt Zuwachs. Die Familie vorkonfigurierter Switches für Gigabit-Ethernet wird um die "X350 Series" erweitert. Die Geräte sind mit jeweils 24 oder 48 Ports ausgestattet, laufen mit dem Extreme-XOS-Betriebsystem und eignen sich mit einem Preis von 1800 beziehungsweise 3000 Dollar speziell zur kostengünstigen Anbindung schneller Desktop-Rechner.

Außerdem hat Extreme Networks seine modulare "BlackDiamond-8800"-Switch-Familie um Management-Blades für die "C"-Series ergänzt. Die ab 6000 Dollar erhältlichen Module sollen Skalierbarkeit und Portdichte für Gigabit- und 10-Gigabit-Ethernet bieten und vor Ort die Erweiterung um Power-over-Ethernet (PoE) ermöglichen.

Aus einer OEM-Partnerschaft mit Siemens: Die neuen
802.11n-APs Altitude 450
Vergrößern Aus einer OEM-Partnerschaft mit Siemens: Die neuen 802.11n-APs Altitude 450
© 2014

Um dazu passende WLAN-Access-Points auf Basis des superschnellen Draft-Standards 802.11n bereitzustellen, bedient sich Extreme über eine OEM-Partnerschaft bei Siemens Enterprise Communications ( SEN ). Das Münchner Unternehmen hat Anfang des Jahres als erster Hersteller WLAN-Geräte vorgestellt , die trotz voller 802.11n-Funktionalität mit dem PoE-Standard kompatibel sind, also mit den kontinuierlich über ein Ethernet-Kabel verfügbaren knapp 13 Watt Stromzufuhr auskommen. Die Technik selbst stammt indes vom Bostoner WLAN-Startup Chantry Networks, mit dem Extreme bereits vor der Übernahme durch Siemens eine OEM-Vereinbarung unterhielt.

Außerdem hat Extreme nun den neuen "Summit WM20 WLAN Controller" herausgebracht. Das Device soll es Unternehmen ermöglichen, bei der Verwaltung kleinerer WLAN-Installationen auch anspruchsvolle Voice-over-Wireless-Anwendungen zu einem erschwinglichen Preis zu realisieren. Kunden mit mehreren Anwendungen in komplexen drahtlosen Installationen profitierten hingegen von den flexiblen Traffic-Management-Fähigkeiten, die mehr Sicherheit und ein effektiveres Bandbreiten-Management in anspruchsvollen 802.11n-Umgebungen ermöglichen. Der Summit WM20 Wireless LAN Controller ist ab 6000 Dollar erhältlich, die Preise für die neuen Indoor-Access-Points liegen bei 1300 Dollar. Access Points für den Außeneinsatz sollen ab Juli für rund 2500 Dollar erhältlich sein.

Freitag den 18.04.2008 um 12:25 Uhr

von Christian Löbering

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