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Parrot: Freisprechanlage und Lautsprechersysteme

01.06.2007 | 10:17 Uhr

Ein Stereo-Boxensystem und eine Kombifreisprecheinrichtung mit UKW-Modulator und A2DP-Unterstützung sollen Mitte des Jahres in den Handel kommen.

Es ist erwiesen: Telefonieren mit dem Handy schädigt die Gesundheit. Freilich nur dann, wenn man das Telefon während der Autofahrt ans Ohr hält, darüber das Lenken vergisst und ungewollt Bekanntschaft mit dem nächsten Verkehrsteilnehmer macht. Um Strafzetteln übereifriger Beamter vorzubeugen, lohnt sich daher die Anschaffung einer Kfz-Freisprecheinrichtung - unter anderem ein Spezialgebiet des französischen Zubehörherstellers Parrot.

Mit seinem neuen Kfz-System PMK5800 schießt Parrot gewissermaßen den Papageien ab: dieses Stück Hardware ist nicht nur in der Lage, Musik und Sprachinformationen via A2DP vom Mobiltelefon entgegenzunehmen, sondern kann den Sound sogar ganz unkompliziert (und mittlerweile auch in Deutschland legal) via UKW-Signal ans eingebaute Autoradio senden. Eine kostspielige und umständliche Verdrahtung mit dem HiFi-System des Kfz ist nicht mehr notwendig, das PMK5800 steckt man einfach in den Zigarettenanzünder, stellt die gewünschte Frequenz am Autoradio ein und verbindet sein Bluetooth-Handy (das Mono-Profil HFP wird ebenfalls unterstützt). Selbst an Komfort bei der Rufannahme haben die Franzosen gedacht: geht ein Anruf ein, während man über den CD-Player oder das eingebaute Radio Musik hört, stellt man das Autoradio einfach auf die gewählte Kommunikationsfrequenz des PMK5800 um. 

Die Freisprecheinrichtung erkennt den Frequenzwechsel und nimmt den Anruf automatisch an. Die Sprachqualität kann sich ebenfalls hören lassen: DSP-Technologie, Echovermeidung und eine Geräuschreduzierungssoftware sorgen dafür, dass Telefonate nicht im Rauschen des Gegenverkehrs untergehen. Eine Sprachwahlfunktion für 150 speicherbare Kontakte und ein Line-In-Eingang für andere Musiklieferanten (z.B. iPod) sind ebenfalls integriert. Bemerkenswert auch der Preis: für 89? (UVP) will Parrot die PMK58000 dem Fachhandel zur Verfügung stellen - alleine der einfachste universelle UKW-Modulator kostet derzeit bereits 40?.

Wer kein Auto hat oder fährt, könnte früher oder später dennoch Kunde von Parrot werden. Vor allem, wenn er es gerne laut mag. Passend zum Konzept nennt der Hersteller sein neuestes Stereo-Boxenset Parrot PARTY. Wie beim luxuriösen Vorgänger "Boombox" handelt es sich hierbei um ein A2DP-fähiges Musikzubehör, das man mit nur 23 Zentimetern Länge und einem halben Kilogramm Gewicht noch bequem in der Strandtasche verstauen kann. Ein eingebauter D-Klasse-Verstärker (2 x 10 Watt), zwei Breitband-Lautsprecher mit jeweils 3 Watt Leistung und digitale Verstärkereffekte (Stereo-Widening und Virtual SuperBass) sorgen dafür, dass man auch an überlaufenen Stränden und starker Brandung auf sich aufmerksam machen kann.

Das weiß-blaue Plastikdesign des Parrot PARTY passt gut zu neuen Musikhandys von Nokia ( 5700 ) oder Apples iPod und ist irgendwo zwischen der Schkopauer Kunststoff-Avantgarde und dem wildwüchsigen Futurismus der späten 70er angesiedelt. Wer kein A2DP-fähiges Handy besitzt, kann das Gerät dennoch benutzen: Parrot bietet A2DP-USB-Dongles für Notebooks und Desktop-PCs an. Der Akku des Geräts hält laut Hersteller bei Dauerbelastung ca. 4 Stunden. Die Parrot PARTY soll ab Sommer 2007 für ?119 im Handel steigen.

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