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Paris Hilton: Online-Petitionen für und gegen Haftantritt

11.05.2007 | 13:21 Uhr |

Auch im Internet wird darüber gestritten, ob Paris Hilton Anfang Juni ihre für 45 Tage vorgesehene Haftstrafe antreten soll. Hilton selbst hat ihre Fans dazu aufgefordert, an der Online-Petition „Free Paris Hilton“ teilzunehmen. Als Antwort haben Blogger die Online-Petition „Jail Paris Hilton“ gestartet.

Anfang Mai wurde Paris Hilton von einem US-Gericht zu 45 Tagen Gefängnis verurteilt. Ihre Rechtsanwälte hatten bereits angekündigt, rechtlich gegen die Entscheidung vorgehen zu wollen. Ungeachtet dessen hat Paris Hilton ihre Fans aber dazu aufgerufen, eine Online-Petition zu unterzeichnen, die angeblich von einem ihrer Freunde gestartet wurde.

In der Online-Petition „Free Paris Hilton“ wird Arnold Schwarzenegger, Gouverneur von Kalifornien, dazu aufgerufen, Paris Hilton zu begnadigen. „Sie gibt jungen Menschen in den USA und in der ganzen Welt Hoffnung“, heißt es in der Petition. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Hilton niemanden getötet oder verletzt habe. „Bitte erlauben Sie ihr, in ihre Karriere und ihr Leben zurückzukehren. Jeder macht Fehler“, so die Online-Petition.

In den USA wird natürlich darüber gerätselt, wieso Paris Hilton zur Teilnahme an der Online-Petition aufruft, bevor ihre Rechtsanwälte alle angekündigten Versuche durchgeführt haben, sie vor der Haftstrafe zu retten. Eine der Theorien: Die Hilton-Familie hat den Wahlkampf von Schwarzenegger mit einem hohen Betrag mit finanziert und könnte daher der Ansicht sein, dass der Gouverneur ihr einen Gefallen schuldig ist.

Als Gegenstück zur Online-Petition „Free Paris Hilton“ haben einige Blogger die Online-Petition „Jail Paris Hilton“ ins Leben gerufen. Hier wird darauf hingewiesen, dass Hilton wissentlich das Gesetz gebrochen habe und nun auch die Konsequenzen tragen müsse. „Diese Petition bittet Gouverneur Schwarzenegger die andere Petition zu ignorieren und den Menschen von Kalifornien zu zeigen, dass niemand über dem Gesetz steht“, heißt es in der Online-Petition.

Gemessen an den bisher geleisteten virtuellen Unterschriften stehen die Chancen für Paris Hilton derzeit eher schlecht. Auf „Free Paris Hilton“ gingen bisher knapp 21.800 Unterschriften ein. „Jail Paris Hilton“ wird dagegen bislang von über 49.100 Anwendern unterstützt.

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