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Virtualisierung mit schneller 3D-Grafik

30.03.2009 | 14:48 Uhr |

Parallels bringt eine neue Virtualisierungs-Software heraus, mit der sich erstmals auch grafikintensive Anwendungssoftware virtualisieren lässt.

HPC-Anwendungen virtuell - mit 'Workstation Extreme' von Parallels
Vergrößern HPC-Anwendungen virtuell - mit 'Workstation Extreme' von Parallels
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"Nahezu native 3D-Performance" verspricht Parallels für seine neue Virtualisierungs-Lösung " Workstation Extreme ". Damit lassen sich auf einer einzigen Highend-Workstation mehrere Betriebssysteme und entsprechende Applikationen parallel betreiben, wobei die einzelnen Workloads voneinander isoliert bleiben sollen. Insbesondere bei der Grafikperformance hakt es bei aktuellen Desktop-Virtualisierungslösungen: Hier wird zumeist eine schwachbrüstige Grafikkarte emuliert, die mit aktuellen 3D-Anforderungen bei weitem nicht zurecht kommt. Dieses Manko soll die neue Version beheben.

Voraussetzung für den Einsatz der Workstation Extreme sind allerdings neueste, teilweise erst seit heute verfügbare Hardware- und Software-Techniken, nämlich Intels neue Xeon-Generation 5500 "Nehalem-EP" samt flankierendem Chipset "X58 Express" und "VT-d"-Hardware-Virtualisierung (Virtualization Technology for Directed I/O) plus " SLI Multi-OS", das Nvidia in seinen Profi-Grafikbeschleunigern "Quadro FX 3800", "4800" sowie "5800" anbietet. Als erste Hardware-Plattform ist die neue "Z800"-Workstation von Hewlett-Packard (HP) für die Parallels-Software zertifiziert. Damit dürfte allein die notwendige Hardware für die Virtualisierungsumgebung eine ganze Menge Geld verschlingen. ( Computerwoche /mha)

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