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Otto muss 50.000 Bestellungen durch gefälschte Gutscheine stornieren

28.11.2012 | 05:32 Uhr |

Der Versandhändler Otto wurde am Wochenende mit einer Lawine an Bestellungen überschüttet, die sich einen fehlerhaften Gutschein-Code zunutze machten.

Am Sonntag fand ein regelrechter Bestellboom beim Versandhändler Otto statt. Findige Nutzer hatten sich einen Fehler im Bestellformular zunutze gemacht, in das ein Gutscheincode eingegeben werden kann. Durch Probieren fanden sie gleich mehrere Nummernfolgen heraus, mit denen zwischen 88 bis 400 Euro pro Bestellung eingespart werden konnten. Über Gutscheinportale und soziale Netzwerke verbreitete sich diese Möglichkeit in Windeseile im Internet.

Otto verzeichnete nach eigenen Angaben Bestellungen von 50.000 Kunden. Der Wert der dabei georderten Waren erreichte so einen hohen einstelligen Millionenbetrag. Zwei Drittel der Umsätze entfielen jedoch auf die vermeintlichen Gutscheine. Der Versandhändler reagierte nun und stornierte die betreffenden Bestellungen.

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Schon 2009 kam es bei Otto zu einer ähnlichen Panne. Damals wurden Notebooks zum Preis von 49,90 Euro angeboten. Die 2.600 Besteller der vermeintlichen Schnäppchen wurden mit einem Gutschein entschädigt, das günstige Notebook erhielten sie hingegen nicht. Otto entschuldigt sich bei seinen Kunden für die entstandenen Irritationen.

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