11.08.2010, 13:13

Panagiotis Kolokythas

Panne

Toter Dackel "Bini" soll GEZ-Gebühren bezahlen

Beim der Eintreibung der Rundfunkgebühren passieren regelmäßig auch Fehler. Aktueller Fall: Die GEZ hat einen Hund angeschrieben und ihm zur Zahlung der Gebühren aufgefordert.
Aber selbst wenn der Hund gewollt oder gekonnt hätte, wäre er nicht zur Zahlung der Rundfunkgebühren in der Lage gewesen. Die Dackel-Dame "Bini" ist nämlich schon vor fünf Jahren verstorben. Mal ganz davon abgesehen, dürfte der Hund nie über "eigenes Geld" und schon gar nicht über ein Einkommen "über dem einfachen Sozialhilferegelsatz von monatlich 287 Euro" verfügt haben. Genau mit diesen Worten wurde die Dackeldame in einem GEZ-Brief zur Zahlung der Gebühren für ihren Fernseher aufgefordert.
Dass es zu so einem Fall überhaupt kommen kann, erklärt die GEZ damit, dass viele Tierbesitzer die Namen ihrer Haustiere verwenden würden, um an einem Preisausschreiben teilzunehmen. Auch beim Ausfüllen von Formularen im Web würden oft die Namen der Tiere verwendet. Die GEZ erwirbt von Unternehmen Adressen, die sie zur Ermittlung gebührenpflichtiger Personen verwende.
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