30.03.2011, 14:12

Panagiotis Kolokythas

Panne

BP-Mitarbeiter verliert Laptop mit Daten von Ölkatastrophe-Opfern

Ein Mitarbeiter von BP hat sein Laptop verloren. Brisant: Auf dem Gerät befanden sich die Daten von über 13.000 Personen, die von der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko betroffen gewesen sind.
Laut Medienberichten waren die Daten der über 13.000 Personen auf dem Laptop des BP-Mitarbeiters unverschlüsselt gewesen. Zu diesen Personen, die von BP eine Entschädigung wegen dem "Deepwater Horizon"-Unfalls verlangen, waren auf dem Laptop die Daten über Namen, Sozialversicherungsnummer, Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum gespeichert.
Den Angaben von BP zufolge, waren die persönlichen Informationen der Personen in einer Tabelle enthalten, die man angelegt hatte, um die Ansprüche der Personen zu überprüfen. Der betreffende Mitarbeiter habe sofort bei der Polizei und BP security den Vorfall gemeldet. Trotz intensiver Suche konnte das Laptop aber noch nicht gefunden werden. Der BP-Mitarbeiter soll das Laptop bereits am 1. März bei einer Geschäftsreise verloren haben. Aufgrund der darauf hin eingeleiteten Untersuchung habe man aber den Vorfall nicht sofort publik gemacht.
Unklar bleibt, warum die Daten nicht auf dem Laptop verschlüsselt waren. Laut BP soll das gestohlene Laptop über Fähigkeiten verfügen, Daten sicher zu verwahren. Außerdem könnten die BP-Laptops normalerweise aus der Ferne ausgeschaltet werden, wenn sie mal verloren gehen oder gestohlen werden. Die Sicherheitsvorkehrungen scheinen aber bei diesem Laptop deaktiviert gewesen zu sein. BP hat alle betroffenen Personen über den Vorfall informiert.
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